Rheinfelden 130 rollende Raritäten

Bei der Schauinsland Klassik machten die rollenden Raritäten in Eichsel einen Stopp zur Zeitenkontrolle. Foto: Petra Wunderle Foto: Die Oberbadische

Rheinfelden-Eichsel (pem). Genau 130 rollende Raritäten machten am Freitagnachmittag auf ihrer Tour der „Schauinsland Klassik“ einen Zwischenstopp im Ortsteil Eichsel. Der Parkplatz hinter dem Café Elke war der Treffpunkt, wo eine Zeitkontrolle durchgeführt wurde und die Fahrer sich eine Pause bei Kaffee und Kochen gönnten.

Einmal mehr wurde die lange und abwechslungsreiche und internationale Automobilgeschichte deutlich vor Augen geführt. Da rollten die extravaganten Klassiker auf den Parkplatz, es war eine spannende und hochinteressante Show. Top Oldtimer, vorzüglich gepflegt, versetzten viele Zuschauer ins Schwärmen. Und Harald Baumgartner, der an der Spitze des Opel und Kadett C Clubs Südbaden im ADAC steht, brachte es auf den Punkt: „Eine tolle Veranstaltung mit historischen Automobilen aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Luxemburg, Österreich. Auch England ist mit vertreten“.

Bei der Zwangspause in Ober-Eichsel erwiesen sich Harald Baumgartner und sein Team als versierte Lotsen für routinierte Parkplatzbelegung und einen reibungslos, perfekten Ablauf der für die Teilnehmer so wichtigen Zeitkontrolle. Die 13. Auflage der „Schauinsland Klassik“ besteht aus Verbindungsetappen, auf denen lediglich in der vorgegebenen Fahrzeit die richtige Route gefunden werden muss. Hochspannung kommt an den Wertungsprüfungen auf, hier wird die exakte Einhaltung der vorgeschriebenen Schnittgeschwindigkeit an den Messpunkten auf die Hundertstelsekunde genau gemessen. Start und Ziel waren am Freitag und am Samstag stets in der Breisgaumetropole. Die sportliche Ralley in zwei Etappen findet alle zwei Jahre statt, 2017 machten die Oldtimer auf Schloss Beuggen Stopp.

„Kann denn Leistung Sünde sein“ war auf einem knallroten Triumph Spitfire zu lesen und die beiden Fahrer Wolfgang Smuda und Norbert Lehmann erklärten ihre Teilnahme lässig übereinstimmend mit dem Satz: Aus Spaß an der Freud. Die schönen und äußerst gepflegten Klassiker samt ihrer Liebhaber und Liebhaberinnen standen im Blickpunkt des Interesses.

Der am weitesten Hergereiste kam aus England. Der Besitzer fährt den britischen Oldtimer der Marke Riley. Die Vielfalt der chromblitzenden Schätze war grandios: Porsche, Austin Healey, Morgan, Mercedes Benz, Jaguar, Ferrari, Ford Mustang, Triumph, Fiat, BMW, Volvo, MG, Alfa Romeo, VW, Citroen – am Schluss blieben große Eindrücke zurück.

Weitere Informationen: Alle Automobil-Liebhaber können sich auf die nächste Veranstaltung freuen. Harald Baumgartner verrät dazu: „Am 8. September findet das 4. internationale offene Young- und Oldtimer-Treffen im Gewerbegebiet in Herten statt. Veranstalter ist der Opel und Kadett C Club Südbaden.“

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