Rheinfelden Adelbergkirche erstrahlt in neuem Glanz

Rheinfelden (lu). Die Adelbergkirche, mit knapp 123 Jahren ältestes Gotteshaus der Stadt und seit 1937 Heimat der Altkatholiken, erstrahlt wieder in neuem Glanz. Neuer Fassadenanstrich, die Erneuerung zweier Kirchenfenster, ein neues Dach sowie auch Dachreiter, Glockenturm und eine neue (elektrische) Glocke: All das gehörte zur jüngsten Sanierung des pittoresken Kleinods auf dem Adelberg.

Mit einem feierlichen Gottesdienst am Ostermontag – unter Einhaltung der Corona-Verordnungen – beging die Kirchengemeinde diesen Festtag.

Nach der Messe, die von Orgelmusik und Gesang begleitet war, segnete Pfarrer Armin Sterzl sowohl den sanierten Kirchenbau als auch die Glocke. Grundsätzlich froh war er, dass überhaupt mal wieder ein Gottesdienst stattfinden konnte und zumindest zwei Dutzend Gläubige dabei sein durften. Der Stadt Rheinfelden dankte er für die finanzielle Unterstützung und die Zusammenarbeit „auf kurzem Dienstweg“. Als Geschenk überreichte er dem Stadtoberhaupt die Osterkerze vom vergangenen Jahr.

In naher Zukunft soll die Verschönerung und Modernisierung des Kirchleins weitergehen. Dann steht eine gründliche Renovierung des Innenraums der Adelberkirche auf dem Programm. Allem voran soll es um die Barrierefreiheit gehen, zumal im Innenraum noch immer Stufen den Rollstuhlfahrern den Zugang erschweren. Erst vor rund einem Jahr waren die Treppe von der Adelbergstraße, Parkplätze, der Vorplatz vor der Kirche sowie das Außengelände nebst Fußweg in Richtung Bahnhof hergerichtet beziehungsweise realisiert worden.

„Je älter eine Glocke ist, umso schöner klingt sie“, bemühte Oberbürgermeister Klaus Eberhardt bei der kleinen Segnungsfeier ein Zitat des einstigen Pfarrers Sebastian Kneipp. Und so hofft er auch auf ein möglichst langes Leben der neuen Glocke. Mit dem Ergebnis der Sanierung zeigte er sich sehr zufrieden. Über 80 000 Euro hat die Stadt dabei investiert. Nachdem die Kommune die Adelbergkirche im Jahr 2013 für den symbolischen Preis von einem Euro gekauft hatte, hatte sich die Stadt verpflichtet, für die nötigen Sanierungen zu sorgen, um das schmucke kleine Gotteshaus langfristig zu erhalten. „Die Kirche ist nicht nur Mittelpunkt der altkatholischen Gemeinde, sondern dient auch als Kulturort und –raum“, so der Oberbürgermeister.

Zum einen dankte Eberhardt Friedhelm Eckenstein vom Gebäudemanagement, der sich as Projektleiter um alle Belange der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes gekümmert hatte. Einen besonderen Dank richtete er zudem an Werner Nuß, der sich von Seiten der Kirchengemeinde der Altkatholiken für Vieles eingesetzt und dafür gesorgt hat, dass alles richtig aufgegleist wird.

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