Rheinfelden Anwohner vor Lärm schützen

Um Lärm für die Anwohner des künftigen zentralen Feuerwehrgerätehauses in Grenzen zu halten, sollen Regeln aufgestellt werden. Foto: Lustig Foto: Die Oberbadische

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Unaufhaltsam geht das Projekt zentrales Feuerwehrgerätehaus an der Römerstraße und beim Kreisel des Äußeren Rings seinen Weg. Oberbürgermeister Klaus Eberhardt macht Druck, damit ja keine Verzögerungen bei dem im Sparhaushalt 2021 als einzig verbliebenen größeren Vorhaben (Gesamtkosten 15,1 Millionen Euro, Förderzuschuss 910 000 Euro) entstehen. Und auch der Gemeinderat und die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses (BUA) ziehen mit. Das neue Haus für die Abteilungen Stadt, Warmbach, Nollingen und Karsau hat Priorität.

Ganz wichtig ist allen Beteiligten beim laufenden Bebauungsplanverfahren ein gutes Einvernehmen mit den Anwohnern, die bei der frühzeitigen Beteiligung von Behörden und Öffentlichkeit hinsichtlich des Lärms und Verkehrs Bedenken vorgebracht hatten (wir berichteten), „Das nehmen wir sehr ernst“, betont der OB.

Jetzt war es zwar nur eine Info-Vorlage, die auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des BUA stand. Alle bekräftigten aber die Auffassung der Stadt, dass in Sachen Lärm und Verkehr mehr als nur das Nötigste für die Bewohner getan werden soll. „Das Projekt braucht von Anfang an Akzeptanz und Transparenz“, betont Eberhardt. Und so soll in Kürze nochmals ein klärendes Gespräch mit den Nachbarn des künftigen Gerätehauses erfolgen.

Geplant ist: Über die Römerstraße fahren die Feuerwehrmänner nur im Alarm- und Übungsfall an. Die Abfahrt nach dem jeweiligen Einsatz erfolgt über den noch zu bauenden neuen Kreisverkehr. Übungen enden spätestens um 21 Uhr. „Da machen wir deutlich mehr als eigentlich erforderlich wäre“, zeigt sich der OB stolz.

Weiter informiert wurde darüber, dass es mittlerweile bei der Realisierung des Projekts in die nächste Leistungsphase und in die Ausschreibung für die Erstellung des Rohbaus geht – mit den entsprechenden Leistungsstufen, die beim Baubeschluss im Juli 2020 festgelegt worden waren. Bauamtschef Tobias Obert informierte darüber, dass inzwischen die naturschutzrechtliche Genehmigung durch das Landratsamt vorliegt, so dass die Bauvorbereitungen des Geländes beginnen können.

Letztlich hatte Obert noch eine weitere Info parat: Der Baustellenverkehr soll in nördlicher Richtung und über die Autobahn geleitet werden, sobald das neue Teilstück bis Minseln endgültig fertig gestellt sein wird, was im September erfolgen soll. Eine Regelung für den Baustellenverkehr sei aber so organisiert, dass sich die Fahrzeuge nicht gegenseitig behinderten, so Obert. Und: Der Bau/Umbau des neuen Kreisverkehrs mit zusätzlichem Ast für die Feuerwehr wird nicht begonnen, bevor die Freigabe für die Autobahn bis Minseln da ist.

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