Rheinfelden Auf der Warteliste stehen 86 Kinder

Der Andrang ist groß. Die bestehenden Kinderbetreuungskapazitäten reichen in Rheinfelden nicht aus (Symbolfoto). Foto: Die Oberbadische

Rheinfelden - Die Bedarfsplanung für Plätze in Kindertagesstätten ist und bleibt für die soziale und familienfreundliche Stadt Rheinfelden eine große Herausforderung.

Für die unter dreijährigen Kinder und auch für diejenigen über drei Jahre gibt es bekanntlich eine gesetzliche Verpflichtung der Kommunen, die nötigen Plätze zu schaffen. Dass dies kurz- und mittelfristig einen Kraftakt und das Aufbringen von größeren finanziellen Mitteln bedarf, machte Armin Zimmermann, Leiter des Amtes für Familien, Senioren, Jugend und Soziales, im Gemeinderat deutlich. Angesichts der Wichtigkeit des Vorhaltens von genügend Plätzen votierte der Gemeinderat einstimmig für das vorgeschlagene Vorgehen der Verwaltung.

„Aktuell stehen 86 Kinder auf der Warteliste, es gibt also zeitnahen Handlungsbedarf“, betonte Zimmermann. Realisiert werden daher ein Anbau an die Kita „Bienenkorb“ in Karsau sowie auch eine Erweiterung beim Kindergarten der Paulusgemeinde. Bis in fünf Jahren schätzt Zimmermann den Bedarf an zu schaffenden Plätzen auf knapp 300, zumal die Stadt weiter Zuzugsgebiet ist und die Geburtenrate weiter hoch bleibt, wie aus den Daten des Statistischen Landesamtes hervorgeht.

Bis in zehn Jahren werden sogar 500 zusätzliche Plätze prognostiziert. Unter anderem sollen diese beim Kinderhaus in Herten, beim St. Josefshaus sowie bei der Islamischen Gemeinde bei der Alpenrenler-Moschee geschaffen werden (wir berichteten).

Zu kalkulieren ist auch mit einer neuen Kita, die im Zuge des Wohnungsprojekts im Bereich Römer-/Müßmattstraße von der Wohnbau GmbH realisiert werden soll. Weitere Standorte und Möglichkeiten müssen noch eruiert werden.

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