Rheinfelden Auflösung erst im nächsten Jahr

Heinz Vollmar
Noch für ein Jahr gewählt (von links): Albert Ganter, Werner Böhler, Josef Rutschmann und Peter Meier. Foto: Heinz Vollmar

Rheinfelden-Warmbach - Der Männergesangverein Warmbach löst sich im kommenden Jahr auf, so das Ergebnis der Jahreshauptversammlung am Samstag. Singen wollen die verbliebenen zehn aktiven Männer auch weiterhin nur noch mit dem gemischten Chor in Nordschwaben. Mittlerweile singen dort auch zahlreiche Sängerinnen des vor Jahren aufgelösten Frauenchors.

Ausblick

Wie Werner Böhler, der Vorsitzende des Männergesangvereins, berichtete, wolle man nun im Laufe des Jahres den bisherigen Männergesangverein abwickeln und alles zurückfahren.

Konkret bedeute dies, dass man sich im Obermarkgräfler Chorverband abmelden wolle und auch die Passivmitglieder anschreiben werde, damit diese keine weiteren Beiträge mehr an den Verein entrichten. Ein Ausflug und auch ein Weihnachtsessen sollen noch stattfinden, bevor man dann bei der nächsten Jahreshauptversammlung den offiziellen Beschluss fassen wird, den Verein aufzulösen.

Sorgen ums Vereinslokal

Weiterhin soll es künftig Treffen der ehemaligen Warmbacher Sänger geben. Sorgen bereitet ihnen jedoch das bisherige Vereinslokal, das sich in der alten Schule befindet, die zumindest in Teilen im Besitz der Städtischen Wohnbau ist. Bei der Hauptversammlung wurden auch Zweifel am Bestand des historischen Gebäudes geäußert, das unter Denkmalschutz steht und für viele Warmbacher ein wichtiges Merkmal des Rheinfelder Stadtteils darstellt.

Wahlen

Gewählt wurde trotz der geplanten Auflösung aber dennoch, wenn auch nur noch für die Dauer eines Jahres. Und so steht auch künftig Werner Böhler an der Spitze des Vereins, gemeinsam mit seinem Stellvertreter Albert Ganter, der auch als Dirigent fungiert, Josef Rutschmann (Kasse), dem stellvertretenden Kassierer Thomas Bugge sowie den Passivbeisitzern Daniala Bugge und Peter Meier sowie den Kassenprüfern Jürgen Ingold und Ludwig Bormann.

Iris Bruno vom gemischten Chor Nordschwaben lobte die gute Zusammenarbeit mit den Warmbacher Sängern und sagte: “Wenn die Warmbacher nit könne, isch es au bi uns fertig.“

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