Rheinfelden Aufwertung für Degerfelden

Angeführt von Oberbürgermeister Klaus Eberhardt (r.) setzten Vertreter von Ortschaft, Gebäudemanagement, Architektenbüro und Baufirmen den Spatenstich. Foto: Gerd Lustig

Rheinfelden-Degerfelden - Das Warten hat ein Ende, die Vorfreude macht sich in ganz Degerfelden breit. Anfang dieser Woche sind die Bagger angerollt, um die Realisierung des lang ersehnten Anbaus an die Fridolinhalle in Degerfelden in Angriff zu nehmen. Mit einem Spatenstich als symbolischem Akt gaben Oberbürgermeister Klaus Eberhardt und Ortsvorsteherin Karin Reichert-Moser, assistiert von Wolfgang Wohner, Leiter Gebäudemanagement, und Architektin Jeanette Klöpfel, am Dienstag den Startschuss.

Bis Ende März 2022 soll das Vorhaben fertig gestellt sein. Neben einem rund 280 Quadratmeter großen Kulturraum mit Proben- und Lagerräumen entstehen eine neue Hallenküche und ein Sanitärtrakt. Die Kosten für die Anbaumaßnahme liegen bei rund 1,1 Million Euro. Der Gemeinderat hatte im April grünes Licht für das Bauvorhaben, das dem Ortsteil einen deutlichen Mehrwert garantiert und das Dorf aufwertet, signalisiert.

„Es war kein ganz einfaches Vorhaben“, machte Eberhardt deutlich und verwies auf längere Planungen und größere Diskussionen, ehe im November 2020 der Kulturraum als Anbau bei der Klausurtagung des Gemeinderates in die Prioritätsstufe eins gesetzt wurde. Angesichts des Baujahrs des Gebäudes von 1968 seien die Raumnöte im Ortsteil massiv gewesen, und es bestand dringend Handlungsbedarf.

Gerade der Musikverein als mittlerweile größtes Aktiv-Orchester der Stadt habe dringend Lagerkapazitäten sowie Proben- und Konzerträume benötigt. „Die Halle ist bei den Fasnachtssitzungen, bei Jahreskonzerten und dergleichen aus allen Nähten geplatzt“, sagte Eberhardt. Mit dem künftigen Kulturraum entstehe eine wunderbare Lösung. Die Architektin Jeanette Klöpfel lobte er für das durchdachte, raumsparende Konzept: „Der Anbau wird mit seiner Schlichtheit und gleichzeitig mit Eleganz überzeugen.“ Die Pläne werden während der Bauzeit in der Halle ausgestellt.

„Wir sind froh und dankbar, dass der ersehnte Anbau jetzt kommt“, betonte Ortsvorsteherin Karin Reichert-Moser. Erste Überlegungen für einen Kulturraum datierten bereits in die Jahre 2013/14, zumal Degerfelden über keine Räumlichkeit für kulturelle Veranstaltungen verfügte. Es habe zwar lange gedauert, und es habe hitzige Diskussionen ums Geld gegeben. „Jetzt aber kriegen wir die optimale Lösung“, freute sie sich.

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