Rheinfelden Bilder an der Turmwand

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Diakon Michael Schmidt projektierte die Weihnachtsgeschichte an die Turmwand der Nordschwabener Mauritiuskapelle. Ursula Oswald sprach dazu auf Alemannisch. Foto: Petra Wunderle

Rheinfelden-Nordschwaben (pem). Ein Krippenspiel auf Alemannisch gab es nachmittags am zweiten Weihnachtsfeiertag bei der Mauritiuskapelle in Nordschwaben zu erleben. Diakon Michael Schmidt von der katholischen Kirche Sankt Josef in Rheinfelden hatte das Spiel initiiert und organisiert. Unterstützt wurde er von Nordschwabens Ortsvorsteher Sven Kuhlmann.

Lebensgroße und von Hand geschnitzte Figuren standen Pate. Der Künstler Holger Rübsam alias „Rübe“ hatte bereits vor einem Jahr die Figuren mit Maria, Josef und dem Jesuskind geliefert. Zu Weihnachten 2020 waren seine Figuren aus Holz im Mittelpunkt der Weihnachtskrippe in St. Josef gestanden. Er hatte die Figuren aus einem Mammutbaumstamm gesägt. Mit der Tatsache, dass sein Werk ein Jahr später in der eigenen Heimatgemeinde zu sehen ist, ging für Rübsam ein Weihnachtswunsch in Erfüllung.

Zum ersten Mal fand in Nordschwaben Weihnachten vor der Mauritiuskapelle statt. Zwar nicht wie ursprünglich geplant auf einer großen Leinwand, dafür aber an der Turmwand der Kapelle. „Wegen der Unberechenbarkeit des Wetters, genau gesagt wegen des Windes, haben wir die Leinwand nicht aufgebaut“, sagte Schmidt.

Trotz des großen Aufwands waren allerdings vergleichsweise wenig Menschen aus der Kernstadt und den umliegenden Gemeinden zu dem idyllischen Ort in Nordschwaben gekommen. Die einheimischen Gäste standen dick eingemummelt vor dem Turm der Mauritiuskapelle. Schmidt projizierte die Bilder der Weihnachtsgeschichte an die Turmwand. Als versierte Erzählerin unterhielt Ursula Oswald mit der Weihnachtsgeschichte ganz auf Alemannisch. Dazwischen war immer wieder Zeit für Musik. Dietmar Bieger, Stefan Oswald, Stefan Übelin und Bernd Wolpensinger vom Musikverein Herten sorgten für stimmungsvolle Melodien, die die Besucher gerne mitsangen.

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