Rheinfelden CDU will Konzept

Die Rats-CDU fordert ein energiepolitisches Konzept, wie künftige Baugebiete an ein Fernwärmenetz angeschlossen werden können, wie es bei der Goetheschule bereits geschehen ist. Foto: Archiv

Rheinfelden - Vorsitzender Paul Renz fordert namens seiner CDU-Gemeinderatsfraktion, der städtische Klimamanager möge für künftige Baugebiete ein „energiepolitisches Konzept“ entwickeln.

Dieses soll darstellen, wie künftige Baugebiete möglichst zentral durch Nah- oder Fernwärme, vorzugsweise industrielle Abwärme versorgt werden könnte. Auch die Möglichkeiten einer „Sektorenkoppelung“ – Wärme, Strom, Mobilität – soll erkundet werden. Zudem sei eine zentrale und allgemein zugängliche Ladestation für Elektroautos zu berücksichtigen.

Zudem soll Klimaschutzmanager Frank Philipps gemeinsam mit einem Anbieter, die Union nennt hier Energiedienst oder die Energieagentur des Landkreises, ein Grobkonzept erarbeiten und dem Gemeinderat als Entscheidungshilfe für die Umsetzbarkeit vorlegen. Hierbei sollen die Anforderungen für eine Ausschreibung zur Auftragsvergabe an ein Versorgungsunternehmen für ein Wärmenetz, für einen Anschluss und Benutzerzwangs berücksichtigt werden. Auch zu prüfen sei, ob für ein Gebiet alternative Energiequellen wie Erdwärme geeignet, oder ob die Verpflichtung zur Nutzung von Solarenergie möglich wäre.

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