Rheinfelden Cornelia Rösners Zukunft beginnt jetzt

Rheinfelden - „Wann gibt es das schon – stehender Applaus im Rathaus“, fragte CDU-Sprecher Paul Renz. Doch er war berechtigt, schließlich wurde Cornelia Rösner, 19 Jahre lang Leiterin des Rheinfelder Amts für Familie, Jugend und Senioren (Amt 50), am Donnerstag vom Gemeinderat in den Ruhestand verabschiedet.

Oberbürgermeister Klaus Eberhardt hatte zuvor nicht nur ihre berufliche Laufbahn, die im Jahre 1974 ebenfalls im Rathaus der Löwenstadt begann, 1976 ins Landratsamt Lörrach und dann zurück nach Rheinfelden führte. Dabei war Rösner, deren Kandidatur für den Oberbürgermeisterposten gegen Eberhardt zu keinen lang anhaltenden Zerwürfnissen führte, wie er versicherte, stets im Sozialbereich tätig.

Und das stets mit einer „überragenden Arbeitsbilanz“, wie das Stadtoberhaupt festhielt. Als „Meilensteine“ führte Eberhardt dabei nicht den die Gründung des Bewohnerbeirats Oberrheinfelden, um das einstige Problemquartier voranzubringen, sondern erinnerte neben vielen anderen Punkten auch an das zentrale Jugendhaus oder an das Qualitätsprädikat „Familienfreundliche Kommune plus“.

Auch die Fraktionssprecher waren in ihren Würdigungen Rösners voll des überquellenden Lobes. So meinte Renz, sie habe der Stadt ihren Stempel aufgedrückt. Und Sozialdemokrat Alfred Winkler erinnerte, sie habe mit ihrem Vorgänger Bruno Schwander das Sozialamt – ein Begriff, den Rösner eigentlich gerne hört – gestaltet. Dabei nannte er als Beispiele zum einen die „vorbildliche Flüchtlingsversorgung und -betreuung“ zum anderen die „Kleinkinderbetreuung“. Zudem lobte er ihre „sehr professionelle Arbeit, auch bei manchmal unterschiedlicher Auffassung“. Und Karin Reichert-Moser (Freie Wähler), die Rösner wegen ihrer langen Bekanntschaft per Du ansprach, attestierte der Ausscheidenden „Schwung, Kreativität und großes soziales Engagement“. Dabei hielt sie auch fest, dass die Schaffung des „Sozialen Kompetenzzentrums“ für Rösner „politisch auch nicht ganz einfach“ durchzusetzen war. Von Grünen-Sprecher Heiner Lohmann kam der Hinweis, dass der Ruhestand oft fast aktiver sei als das Berufsleben. So müsse man bei ihr wahrscheinlich in Zukunft von „Aktivstand“ sprechen.

Die scheidende Amtsleiterin bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und verstand die Lobesworte für „ihr“ ganzes Amt 50.

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