Rheinfelden Damit „Pekko“ helfen kann

Freuen sich über die Unterstützung des Trauerangebots für Kinder und Jugendliche (von links): ARaymond-Betriebsrat Jan Augustin, Sozialhund Pekko, Trauerbegleiterin Nina Thömmes, Ariane Beringer vom Josefshaus und „Chaity-Team“-Mitglied Christine Simeon. Foto: Ulf Körbs

Rheinfelden/Lörrach - Das Trauerangebot für Kinder und Jugendliche am Hertener St. Josefhaus konnte gestern eine 3000-Euro-Spende entgegennehmen. Stifter ist das „Charity Team“ (Wohltätigkeits-Team) der Lörracher Firma ARaymond, auch „Chnopfi“ genannt.

Die „Chnopfi“-Mitarbeiter waren im Sommer durch einen Zeitungsartikel auf das Angebot der diplomierten Pädagogin Nina Thömmes, einer gebürtigen Finnin, gestoßen. Man traf sich und Thömmes konnte die Raymondianer überzeugen.

Einen Ausschlag dabei gab auch Thömmes’ „Kollege“: der Sozialhund „Pekko“. Der zehnjährige finnische Lapphund-Rüde ist wichtig für die Trauerarbeit, erzählte die Pädagogin, die lieber von „Erinnerungsarbeit“, als von „Trauerarbeit“ spricht. In ihrem Verständnis ist „Trauer“ kein kindgerechtes Wort.

„Pekko“ erfasst die Gemütslage instinktiv

„Pekko“, der eine Ausbildung an der Blindenhundeschule in Allschwil absoviert hat, bildet gleichsam eine Brücke zwischen seinem Frauchen und den Kindern oder Jugendlichen, erzählte Thömmes gestern beim Pressetermin. Er könne instinktiv die Gemütslage der Kinder oder Jugendlichen, die gerade einen schweren Verlust verarbeiten müssen, erfassen. So erleichtere er auch den therapeutischen Zugang.

Das für die Betroffenen kostenfrei Angebot stand im Sommer auf der Kippe, weshalb sich die Chnopfi-Mitarbeiter auch entschlossen, es finanziell zu unterstützen. Aber auch das Josefshaus war bereit dazu, indem es im Jahr 2017 die Trägerschaft übernahm.

  • Bei der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden besteht ein Spendenkonto mit der IBAN DE 31 683 500 48 001 0609 95. Kontakt: Tel. 07622/6677573, nina.thoemmes@gmail.com.

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