Rheinfelden Das Familienzentrum kann wachsen

Die Oberbadische
Birgitt Kiefer und Leonie Donner (vorne, von links) freuen sich gemeinsam mit Armin Zimmermann (Leiter des Amtes für Familie, Jugend und Senioren), Oberbürgermeister Klaus Eberhardt und Wohnbau-Geschäftsführer Markus Schwamm (hinten von links) über die geplante Erweiterung am bisherigen Standort des Familienzentrums. Foto: zVg

Rheinfelden - Das Familienzentrum Rheinfelden feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen und darf sich über ein ganz besonderes Jubiläumsgeschenk freuen. Der Wunsch nach räumlicher Vergrößerung ist bei der Stadt auf offene Ohren gestoßen. Anfang Juni beginnen die Umbauarbeiten für zusätzliche 70 Quadratmeter am bestehenden Standort an der Elsa-Brändström-Straße.

1998 bezog das Familienzentrum mit Unterstützung der Stadt Rheinfelden und der Wohnbau Räumlichkeiten in der Elsa-Brändström-Straße 18. Eine erste Erweiterung fand neun Jahre später statt. Mit der Übernahme von öffentlichen Aufträgen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) fand ein stetiger Ausbau des Angebotes statt, und das Familienzentrum entwickelte sich zu einem unverzichtbaren Partner für die Stadt „in Sachen Kinderbetreuung“.

Großer Zuspruch sprengt die Kapazitäten

„Wir sind aufgrund unserer vielfältigen Angebotspalette und des großen Zuspruchs nun an einem Punkt angekommen, wo das Angebot die Räumlichkeiten sprengt“, erklärt Birgitt Kiefer, die Geschäftsführerin des Familienzentrums. Auch Oberbürgermeister Klaus Eberhardt sah und sieht Handlungsbedarf. In seinen Augen ist es nur konsequent, dass dem stetigen Ausbau des inhaltlichen Angebotes nun auch eine räumliche Erweiterung folgen muss.

Lösung ist ein „wahrer Glücksfall“

Dank der tatkräftigen Unterstützung der Wohnbau ist es gelungen, am jetzigen Standort eine weitere Wohnung für das Familienzentrum und damit 70 Quadratmeter neue Fläche hinzuzugewinnen. „Wir haben im Vorfeld natürlich verschiedene Optionen geprüft. Für uns ist aber diese Lösung – mit allen Angeboten unter einem Dach – ein wahrer Glücksfall“, betont Kiefer. Durch eine geschickte Raumaufteilung sollen alle Angebote von der neuen Fläche direkt oder indirekt profitieren.

Der Haupteingang wird auch in Zukunft über die Elsa-Brändström-Straße 18 erfolgen. Der jetzige Kinder-Secondhand wird „ein Zimmer“ weiterziehen und hat dort rund 15 Quadratmeter mehr zur Verfügung. Dadurch wiederum erhält der offene Treff mehr Luft. Die neue Raumsituation ermöglicht darüber hinaus, parallel zum offenen Treff weitere Kurse anzubieten. Auch der Fachdienst Kindertagespflege darf sich über ein paar Quadratmeter mehr und damit über eine angenehmere Beratungsatmosphäre freuen. Der Minikindergarten bleibt in seinen bisherigen Räumlichkeiten, profitiert aber von dem Einbau einer zweiten Küche und einer weiteren Toi­lette auf dem Stockwerk.

Das schönste Jubläumsgeschenk

„Für uns ist das das schönste Jubiläumsgeschenk, von dem alle Seiten – sowohl die rund 50 im Familienzentrum Tätigen als auch die vielen Kinder und Familien – profitieren werden“, freut sich die Geschäftsführerin und dankt Stadt und Wohnbau für die tatkräftige Unterstützung, auch in Form der Übernahme der erhöhten Mietkosten.

Zuschuss Stadt:

35 000 Euro für familienunterstützende Angebote

Bislang 10 000 Euro Mietkostenzuschuss, in Zukunft 15 000 Euro Mietkostenzuschuss

Nutzung Familienzentrum:

Wöchentlich kommen zwischen 250 und 320 Menschen ins Familienzentrum und nutzen die verschiedenen Angebote.

Monatlich besuchen 70 bis 150 Menschen die Kooperationsangebote in anderen Räumen.

20 Kinder besuchen den Minikindergarten.

41 Tagesmütter mit 124 Kinder werden vom Fachdienst Kindertagespflege betreut.

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