Rheinfelden Das wird teuer für die Löwenstadt

Im Zuge der Elektrifizierung der Hochrheinbahn sollen alle Rheinfelder Haltepunkte behindertengerecht umgestaltete Bahnsteige bekommen. Foto: Ulf Körbs Foto: Die Oberbadische

Im Zuge der Elektrifizierung der Hochrheinbahn wird auch Rheinfelden tief in die Tasche fassen müssen. Das erfuhr am Dienstag der Bau- und Umweltausschuss von Oberbürgermeister Klaus Eber­hardt.

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. Es sollen nämlich an allen Haltepunkten die Bahnsteige verlängert und barrierefrei gestaltet werden. Diese Kosten für die Planungen müssen die Kommunen bewältigen.

Land beteiligt sich doch

Der Verwaltungschef hatte aber auch eine gute Nachricht für die Stadträte: Entgegen früheren Aussagen beteiligt sich das Land Baden-Württemberg mit 40 Prozent an den Planungskosten. Auch der Kreis beteiligt sich nach „zähen Verhandlungen“ der beteiligten Gemeinden unter Rheinfelder Federführung. Betroffen sind hiervon auch Grenzach-Wyhlen und Schwörstadt. Das Landratsamt hat sich – im Gegensatz zur Wiesentalbahn – bereit erklärt, die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Auch Basel-Stadt steuert einen Teil in Höhe eines Fünftels bei.

332 000 Euro Eigenanteil

Trotzdem muss Rheinfelden einiges Geld in die Hand nehmen. So liegt sein Eigenanteil an den Planungen bei den schon bestehenden Haltepunkten – Herten, Rheinfelden und Beuggen – für die Bahnsteigverlängerungen auf jeweils 155 Meter und die Barrierefreiheit bei insgesamt 246 600 Euro. Hinzukommen noch Planungskosten in Höhe von 85 200 Euro für die neue Haltestelle am Warmbacher Bahnübergang Hertener Straße, wobei hierfür die gleichen Zuschussrichtlinien gelten wie für die anderen Maßnahmen.

Termin noch offen

Die Bauarbeiten für diesen Halt würde die Deutsche Bahn gerne während der Arbeiten für die Elektrifizierungen durchführen. Der Baubeginn ist aber noch offen.

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