Ruderin Luisa Grathmann und Mountainbiker Tim Meier: Das sind die Rheinfelder Sportler des Jahres 2017. Dazu gesellt sich der Leichtgewichts-Vierer mit den beiden Rheinfelder Ruderclubassen Joscha Holl und Ole Schneider als Mannschaft des Jahres.

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. Knapp 200 Sportler, Funktionäre, Gemeinderäte und Interessierte waren am Freitagabend bei der Feier im Bürgersaal dabei, als Vertreter von 37 Vereinen, die dem Stadtsportausschuss angehören, gewählt hatten. Mit schwungvollen und erfrischenden Songs sorgte die „Redhouse Jazzgang“, geleitet von Eckhart Hanser, für den passenden Rahmen.

Mit Tim Meier machte dabei der Sportler des Jahres 2016 erneut das Rennen und setzte sich gegen den Ruderer Björn Birkner und den Ringer Felix Krafft durch. Sein Gesamtsieg in der Bundesligasaison sowie sein 2. Platz bei der Deutschen Meisterschaft gaben aber diesmal wieder den Ausschlag für den 18-Jährigen, der allerdings nicht persönlich an der Ehrung teilnehmen konnte.

Luisa Grathmann glänzte im vergangenen Sportjahr mit ersten Plätzen bei den baden-württembergischen Meisterschaften sowie jeweils 2. Plätzen bei der Deutschen Ergomeisterschaft und bei den Landesmeisterschaften im Doppelzweier. Die 16-Jährige hatte sich gegen Julia Stuskova (Tennis), Ronja Schöbel (Karate) und Elisabeth Keßler (Bogenschießen) behauptet.

Angesichts der zahlreich für die Sportlerwahl gemeldeten jüngeren Aktiven dachte Dieter Wild bereits laut über eine künftige Änderung nach. „Vielleicht werden wir nächstes Jahr den Titel Kindersportler des Jahres vergeben“, mutmaßte er.

Vorgestellt und geehrt worden waren aber nicht nur die zur Wahl des Sportlers und der Mannschaft des Jahres vorgeschlagenen Kandidaten. Knapp 40 weitere Athleten, die im vergangenen Jahr mit starken Leistungen, landesweit und auch international, geglänzt hatten, wurden von Wild, dem Vorsitzenden des Stadtsportausschusses, ausgezeichnet und durften sich jeweils über Gutscheine freuen.

„Der Sport ist hier bestens geführt und ist in der Stadt gut aufgehoben“, betonte Oberbürgermeister Klaus Eberhardt in seinem Grußwort. Er dankte dem Vorsitzenden Wild und seinem Team nicht zuletzt auch für die Aktivitäten und das Engagement für den Trimmpfad, die Hallenbelegung sowie die Herausgabe des regelmäßigen Rundbriefes.

„Sympathisch, dynamisch und Mut machend“ nannte der Rathauschef die Präsentation der erfolgreichen Athleten im Rahmen der diesjährigen Sportlerwahl. Angesichts der zahlreich jungen Aktiven war ihm auch nicht bange um den Sport und Spitzen-Ergebnisse in der Zukunft. „Rheinfelden ist und bleibt auch eine Sportstadt“, war er sich sicher.

„Keine Frage, unsere Stadt bietet erfolgreichen und vielseitigen Sport“, hatte sich auch Wild zu Beginn der Veranstaltung stolz gezeigt. Dass neben den eigentlichen Sportlern auch die Trainer und Ehrenamtlichen nicht vergessen werden dürfen, stellte er ganz besonders heraus. „Auch im Ehrenamt gibt es hier vielfach Aushängeschilder“, so der Vorsitzende. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr folgende Personen: Ina Heidemann und Martin Müller (beide TV Rheinfelden) sowie Claude Brunner, Ilse Baumgartner und Jürgen Rost. Zudem wurde Bea Bieber (Rheinfelden/Schweiz) für ihr Engagement für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Sport geehrt.

Alle Geehrten

Elena Brugger (TuS Adelhausen), Frank Brombach (KSV Rheinfelden), Lena Daniel (RCR), Philipp Schlobies (Skizunft), Morlin Grether (RCR), Sasha Keller (TuS Adelhausen), Tim Siegmund (Skizunft), Leonhard Zavarin (TuS Adelhausen), Lea Mai (Skizunft), Florian Schumann, Wolfgang Birkner, Gerhard Holl und Jörg Süßle (RCR), Doppelvierer), Felix Krafft (TuS Adelhausen), Julia Stuskova (TC Rheinfelden), Björn Birkner (RCR), Tim Meier (RSV), Luisa Grathmann (RCR), Elisabeth Kessler (SG Zell), Ronja Schöbel (Karateschule Ortiz) sowie die 2. Mannschaft des TuS Adelhausen /Meister Regionalliga), die 3. Mannschaft des TuS (Meister Bezirksliga), die Schülermannschaft des TuS und die Mannschaft der Karateschule Ortiz (Landesmeister).