Rheinfelden Die Blauröcke können jubeln

Große Freude herrschte bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids: Kreisbrandmeister Christoph Glaisner (links), Oberbürgermeister Klaus Eberhardt (rechts), Bezirksbrandmeister Adrian Wibel (2. von links), Carola Felber (Landkreis Lörrach, Brand- und Katastrophenschutz) und Dietmar Müller, ehrenamtlicher Feuerwehrkommandant. Foto: zVg

Rheinfelden - Seit gestern Nachmittag hat es die Stadt Rheinfelden „schwarz auf weiß“: Das Land bezuschusst den Neubau des zentralen Feuerwehrgerätehauses mit rund einer dreiviertel Million Euro.

Ein „Schreiben“, das Oberbürgermeister Klaus Eber­hardt sehr gerne aus den Händen des Bezirksbrandmeisters Adrian Wibel und des Kreisbrandmeisters Christoph Glaisner entgegennahm. Im Gegenzug konnte er den Vertretern der Feuerwehr versichern, dass die Stadt, trotz der angespannten finanziellen Lage, an den Neubauplänen des zentralen Feuerwehrgerätehauses nicht rütteln werde. „Den Beitrag, den unsere Freiwillige Feuerwehr für die Gesellschaft leistet, kann man nicht hoch genug einschätzen. Daher sehen wir es als unsere Pflicht an, für die Feuerwehr auch die entsprechend zukunftsfähigen Rahmenbedingungen zu schaffen“, wird das Stadtoberhaupt in einer Pressemitteilung zitiert.

Auf sehr gutem Weg

Angesichts dieses klaren Bekenntnisses zur Feuerwehr überreichte Bezirksbrandmeister Adrian Wibel gerne „den Scheck“. Der Bezirksbrandmeister im Freiburger Regierungspräsidium sieht Rheinfelden in Sachen „Wehr“ auf einem guten Weg, sowohl hinsichtlich des Neubaus als auch des hauptamtlichen Kommandanten. Aus eigener Erfahrung wisse er, dass die mit einem Neubau oft verbundenen „Fusionsprozesse“ oft nicht einfach seien. „Es ist immer ein lachendes und ein weinendes Auge dabei“, sagte Wibel.

Kreisbrandmeister Christoph Glaisner und Feuerwehrkommandant Dietmar Müller hoben im Gespräch mit Oberbürgermeister Klaus Eberhardt und dem Bezirksbrandmeister die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit in dem Neubauprojekt hervor. „Der Spruch ’Feuerwehr ist Teamleistung’ trifft auch hier zu“, so Glaisner.

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