Rheinfelden Digitaler Marktplatz ist eröffnet

Gestern war offizieller Start der digitalen und grenzüberschreitenden Plattform „Crossiety“. Bei einem Pressegespräch im Kurbrunnensaal in Rheinfelden/Schweiz informierten die Stadtoberhäupter und die „Crossiety“-Teams über das Projekt. Foto: Gerd Lustig

Rheinfelden - Die Pilotphase für das Projekt „Crossiety“ ist vorbei. Gestern gaben die Oberhäupter der beiden Städte Rheinfeldens den offiziellen Startschuss für die grenzüberschreitende digitale Plattform. Das Motto dabei: Das Zentrale ist das Lokale.

„Es ist ein gewisser Quantensprung“, wertete Oberbürgermeister Klaus Eberhardt die neue Plattform „Crossiety“, die neben den beiden städtischen Homepages entstanden ist. Niederschwellig, unkompliziert und aus Sicht des Datenschutzes sicher sei damit eine Plattform für Bürger geschaffen worden, die zum einen die bessere und weitere Vernetzung kreiert und zum anderen Möglichkeiten für mehr Bürgerbeteiligung schafft.

Stadtammann Franco Mazzi sprach von einem wunderbaren Marktplatz, der die Möglichkeit der Information und auch der Kommunikation – mit Einzelnen und mit Gruppen – erlaubt. Ursprünglich angestoßen worden war „Crossiety“ durch die von der Hochrheinkommission und ihrer Geschäftsführerin Vanessa Edmeier initiierten und grenzüberschreitend veranstalteten Bürgerdialoge. Dabei wurde immer wieder der Wunsch geäußert, eine digitale Plattform zu schaffen, die die beiden Regionen Rheinfelden vernetzt und über Aktivitäten dies- und jenseits des Rheins informiert. „Und das ist uns jetzt gelungen“, freute sich Mazzi.

Dass das Projekt auch angenommen wird, zeigen die in der Pilotphase generierten Nutzer. Stand Montag haben sich bereits 473 Personen und 99 Organisationen, Vereine und Gruppen registriert. Ziel waren zunächst einmal 500 Nutzer, um dann in den kommenden Wochen und Monaten die Zahl 1000 zu erreichen. „Macht alle mit! Je mehr Nutzer es gibt, umso besser ist es“, sind sich Eber­hardt und Mazzi einig.

Anmeldung nur mit richtigem Namen möglich

Dreh- und Angelpunkt von „Crossiety“ soll der „Marktplatz“ werden. Hier kann jeder Bürger – vorausgesetzt, er verifiziert sich mit seinem richtigen Namen – informative Dinge und Termine einstellen, Neues verbreiten oder auch Umfragen lancieren. Vernetzung, Austausch und gegenseitige Information stehen im Fokus. Ebenso können sich auch die Geschäftswelt und die Industrie kurz mit Neuigkeiten darstellen.

Was „Crossiety“-Geschäftsführer Joel Singh vor allem aber deutlich macht: „Fake News“ und unerwünschte Werbung solle es nicht geben. Denn jeder Nutzer sei mit seinem richtigen Namen angemeldet. Man meldet sich zunächst mit der Postleitzahl und seinem Wohnort an. Danach wird die Anmeldung via E-Mail und SMS-Identifikation überprüft, bevor es losgehen kann auf Crossiety. „Und natürlich verfügt das Portal auch über Verhaltensregeln und Nutzungsbestimmungen“, hält Singh fest.

Weitere Informationen: www.crossiety.de/rheinfelden

Lesen Sie das OV ePaper bis zur Jahresmitte 2021 für nur einmalig 59 Euro! Gleich HIER anfordern.

  • Bewertung
    0

Umfrage

Lockdown

Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet laut Medienberichten offenbar bis Ostern mit einem Lockdown. Gehen auch Sie von einer langen Zeit der Einschränkungen aus?

Ergebnis anzeigen
loading