Rheinfelden-Minseln (mv). Das Umfeld der Dinkelbergschule in Rheinfelden-Minseln soll optisch und ökologisch attraktiver werden. Dies betrifft hauptsächlich die Bepflanzung entlang des Schulhangs sowie der angrenzenden Wiese.

Bei der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates am Dienstag war dies das alles umfassende Thema, mit dem sich die Ortschaftsräte bei einem Vororttermin sowie der sich anschließenden Aussprache zu befassen hatten.

Gemeinsam mit Patrick Pauli von der Stadtplanungs-und Umweltabteilung, dem Leiter der Stadtgärtnerei, Hans-Georg Bruttel, sowie Günther Weber vom Gebäudemanagement der Stadt begutachteten die Ortschaftsräte die Wiese neben der Dinkelbergschule. Diese soll im westlichen Teil von dem hohen Baumbestand befreit werden, sodass die sogenannte Sängerlinde wieder mehr ins Blickfeld der Betrachter fällt. Diese war ein Geschenk des Gesangvereins an die Gemeinde im Rahmen des 150-jährigen Bestehens. Mit dieser Maßnahme kommt die Stadt den Wünschen von Anwohnern entgegen, die sich nach Angaben von Ortsvorsteherin Eveline Klein über die Auswirkungen des Baumbestandes auf der Schulwiese beklagt hatten.

Vor Ort wurde diskutiert, ob man nach dem Entfernen der hohen und teilweise auch maroden Bäume einer Bepflanzung mit heimischen Hölzern Vorrang einräumen soll. In diesem Zusammenhang erklärte Pauli, dass man auch die Schulkinder der Dinkelbergschule im Rahmen eines Projektes mit in das Prozedere einbeziehen könnte. Dies begrüßte auch die kommissarische Schulleiterin, Elisabeth Bläsius.

Einig waren sich die Ortschaftsräte darin, dass die Schulwiese erhalten bleiben soll. Im östlichen Teil soll sie mit einer Bepflanzung verschönert werden und zudem Ruhebänke erhalten, so die Meinung der Ortschaftsräte.

Sehr unterschiedliche Ansichten bewegten die Räte in Bezug auf die gewünschte Neugestaltung des Schulhanges. Ortsvorsteherin Klein sprach sich vor allem für eine Entfernung des überbordenden Kirschlorbeer-Bewuchses aus. Einig waren sich die Räte nach langen Diskussionen darin, dass die großen Platanen erhalten aber zurückgeschnitten werden sollen. Mit welchen Pflanzen oder Hölzern der Schulhang bepflanzt werden soll, will Pauli mit dem Leiter der Stadtgärtnerei noch prüfen.