Rheinfelden Drei Ks bilden das Fundament

Sie haben gestern das städtische Kulturprogramm vorgestellt (von links): Kulturamtsleiter Claudius Beck, seine Stellvertreterin Stephanie Braun, Praktikantin Fabienne Amann und Bürgermeisterin Diana Stöcker. Foto: Ulf Körbs

Rheinfelden - Das von der Stadt verantwortete Kulturprogramm fußt auch im kommenden Halbjahr einmal mehr auf den bewährten drei Ks: Kabarett – Konzerte – Kleinkunst. Es gibt aber auch Theater, Ausstellungen, Lesungen und die Kindertheatertag.

„Es ist bekanntlich Claudius Becks Konzept, mit möglichst vielen Partnern zusammen zu arbeiten, sei es mit den klassischen Künstlern oder aber auch mit einheimischen Anbieter“, erläuterte gestern Bürgermeisterin Diana Stöcker bei der Programmvorstellung. Wobei Kulturamtsleiter Beck ergänzte: „Wobei die Kooperation mit den Laien fordernder ist als die mit den Profis.“

Kindertheatertage

Erstes Großprojekt der Saison sind die zweiten Kindertheatertage vom 25. bis 30 Mai im Bürgersaal. In diesen Tagen geben sich einige der besten Gruppen der vielfältigen Szene in Deutschland hierbei für insgesamt elf Vorstellungen ein Stelldichein. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter zwischen vier und zwölf Jahren. Zum bisherigen Kartenverkauf meinte Beck: „Es füllt sich langsam, aber bei den Älteren könnte es besser sein.“ Doch der Kulturchef hat bekanntlich die Ruhe weg und meinte daher: „Wir haben ja auch noch Zeit.“

Ausstellungen

Das Kulturamt wird bis August insgesamt sieben Ausstellungen organisieren und an drei Orten präsentieren: im Haus Salmegg, im „Schauraum“ an der Karl-Fürstenberg-Straße und in der Rathaus-Galerie. „Das fordert uns, diese Stätten zu ,bespielen‘, auch weil es zum Teil beim Auf- und Abbau recht schnell gehen muss“, meinte Beck. In dieser Reihe wird neben dem Rheinfelder Glaskünstler Wilfried Markus, der vom 18. März bis 18. Mai seine gläsernen Recycling-Werke im „Schauraum“ zeigt, auch dem Familienzentrum für seine Fotoausstellung „25 Jahre Familienzentrum“ im Rathausfoyer Raum gegeben.

Konzerte

Das Kurpfälzische Kammerorchester unter dem Dirigent Nicolas Chalvin und der Violonistin Milena Wilke als Solistin wird am 17. März das letzte der diesjährigen Meisterkonzerte geben. Mit ihrem Programm „Ich zôch mir einen Falken – Musik im Schatten der Burg“ werden das Ensemble für frühe Musik „Freiburger Spieleyt“ am 7. April das Publikum mitnehmen auf eine Reise an die Königs- und Kaiserhöfe des Mittelalters. Einen Tag vorher wird das neue „Rheinfelder Orchester“, ein Projekt der Musikschule und anderen seinen Auftritt haben (wir berichten noch). Und zum Saisonende gibt es noch eine „musikalische Überraschung“: In der Reihe „Schlosskonzerte Beuggen“, neuerdings ist die Stadt ihr offizieller Veranstalter, werden die Sopranistin Regula Mühlemann und die Pianistin Tatiana Korsunskaya, sie organisiert zusammen mit Denis Severin die Schlosskonzerte, einen Abend mit dem Titel „Lieder aus der Heimat“ geben.

Kabarett

Zweifelsohne ist die Reihe „Kabarett im Bürgersaal“ ein besonderes Zugpferd des Rheinfelder Kulturprogramms. Bevor die Akteure in die „Sommerpause“ gehen, gibt es noch drei Gastspiele. Am Mittwoch, 3. April, meint Mäc Härder: „Wir haben nicht gegoogelt, wir haben überlegt“. Tina Häussermann und Fabian Schläper holen als Duo „Zu Zweit“ ihr im vergangenen Jahr aus Krankheitsgründen abgesagtes „Balken biegen für Fortgeschrittene“ am 25. April nach. Und am 22. Mai meint H. G. Butzko „echt jetzt“.

Kleinkunst

Seit der „Grün 07“ ist es der Höhepunkt des Kulturlebens beidseits der alten Rheinbrücke – das Straßentheaterfestival „Brückensensationen“. Dieses Kleinkunstspektakel wird traditionell am letzten Augustwochenende, in diesem Jahr als vom 23. bis 25. August, über die Bühne gehen. Das Programm wird Anfang Juli veröffentlicht. Aber fest steht schon, dass rund 25 Künstlergruppen auftreten und die unzähligen Zuschauer mit rund 80 Shows begeistern werden, wie Beck verspricht.

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