Rheinfelden Dreilandmesse kommt ins Tutti Kiesi

Der heimischen Wirtschaft wird ein neues Forum geboten: Vom 20. bis 22. Oktober findet auf dem Rheinfelder Tutti-Kiesi-Areal die neue „Dreilandmesse“ statt.

Rheinfelden. Regina Rieger, die Organisatorin, ist in der hiesigen Ausstellungsbranche keine Unbekannte: Sie veranstaltet auch im zweijährigen Rhythmus die „Messe am Hochrhein“ in Waldshut-Tiengen. Deren „enormer Besucherzuspruch und hohe, stabile Ausstellerzufriedenheit“ habe sie veranlasst, ihre Messeaktivitäten in der Region auszuweiten, begründet Rieger ihren Schritt. Die beiden Messen sollen sich künftig abwechseln.

Geplant ist, im Tutti Kiesi zum einen den geteerten Festplatz, zum anderen aber auch die Rasenfläche zu nutzen. Dabei denkt Rieger an die Aufstellung von fünf bis sieben Ausstellungshallen. Abgedeckt sollen die Bereiche „Bauen“, „Mode und Schönheit“, „Gesundheit“, „Tourismus und Freizeit“, „Motormarkt“ sowie „Beruf und Karriere“ werden. Zudem soll die Ausstellung „Genuss pur on Tour“ als ein großer Ausstellungsbereich integriert werden. Hier werden regionale Erzeugnisse sowie nationale und internationale Feinkost präsentiert. Auch der Vacono-Dome wird als Standort für Besucher-Verpflegungsmöglichkeiten genutzt. Offensichtlich stößt die Messemacherin auf positive Reaktionen mit ihren neuen Angebot: Aktuell liegen rund 40 Anmeldungen vor, zwei Drittel davon sind aus der Region.

Reaktionen

„Wir haben mit der Betreiberin ein ausgesprochen positives Gespräch geführt“, reagiert Gustav Fischer als Vorsitzender des Gewer-­ bevereins die Anfrage unserer Zeitung. „Allerdings wird sich der Gewerbeverein sich nicht aktiv einbringen. Er überlässt es seinen Mitgliedern, ob und wie sie sich beteiligen“, fügt er noch hinzu.

Wirtschaftsförderer Elmar Wendland sieht in der „Dreilandmesse“ für die örtliche Wirtschaft ein „schönes Schaufenster“. Dabei hofft er, dass sich auch die heimischen Betriebe präsentieren werden. Allerdings räumt er ein, dass dabei auch das Thema „Personalressourcen“ zu beleuchten sei. Er meint aber, dass es leichter zu lösen sei als bei einer Ausstellung über eine Woche hinweg.

Keine Konkurrenz

„Das Gartenthema ist ausgeklammert. Das ist das Wichtigste für uns“, meint Dieter Maier, Geschäftsführer des Veranstalters SüMa in Herten. Er und seine Mitarbeiter organisieren schließlich die jährliche Gartenmesse Diga auf Schloss Beuggen. Er habe auch schon vor Jahren über eine Verbrauchermesse in Rheinfelden nachgedacht. Aber er habe davon Abstand genommen wegen der Lörracher Regio-Messe, weil er glaubte, das sei zu viel Konkurrenz.

Die kann Wirtschaftsförderer Wendland so aber nicht sehen. Er meint: „Zur Messe in Lörrach gibt es natürlich thematische Überschneidungen; da die Rheinfelder Messe jedoch nur alle zwei Jahre im Herbst stattfindet, werden beide Messen – so glaube ich – Ihren Kundenkreis haben und nebeneinander bestehen können.“

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