Rheinfelden Drinnen und obendrauf wird alles neu

Angeführt von OB Klaus Eberhardt (von links) und der kommissarischen Leiterin des Tiefbauamtes, Monika Marx, sowie Ortsvorsteher Frank-Michael Littwin, Firmenchef Jürgen Eckert und Rüdiger Zorn, Mitarbeiter beim Tiefbauamt, wurde der Startschuss für eine große Kanalbaumaßnahme in der Bahnhofstraße im Ortsteil Herten gegeben.Foto: Gerd Lustig Foto: Die Oberbadische

Rheinfelden-Herten - Es kommt nicht allzu häufig vor, dass für eine Kanalbaumaßnahme ein Spatenstich als offizieller Startschuss zelebriert wird. Wenn es aber um knapp 600 Meter Kanal in der Durchgangsstraße Bahnhofstraße und eine Summe von 2,761 Millionen Euro geht, ist dies für Oberbürgermeister Klaus Eberhardt allemal angemessen.

Also griffen er, Ortsvorsteher Frank-Michael Littwin sowie Vertreter von Tiefbauamt und Baufirma am Montagnachmittag gerne und freudig zum Spaten. Damit gaben sie das Startsignal nicht nur für den Bau eines neuen Mischwasserkanals (mit glasfaserbasierten Kunststoffrohren), sondern auch für Gas- und Wasserleitungen. Zum Abschluss erhält die Bahnhofstraße noch eine neue Fahrbahndecke.

„Herten freut sich“, sagte der Ortsvorsteher bei der kleinen Feierstunde an der Baustelle. Man wisse zwar, dass die Kanalbaumaßnahme Einschränkungen und Behinderungen mit sich bringe. Die Sanierung sei aber wichtig und bringe den örtlichen Hauptkanal auf einen guten und zukunftsfähigen Stand.

Baustelle bis April 2022

Wenn der Wettergott weitgehend mitspielt, soll die Baustelle Ende April 2022 wieder verschwinden. Die Firma Bau GmbH aus Herrischried, mit der die Stadt bisher gute Erfahrungen im Bereich Tiefbau gemacht hat, hatte den Zuschlag erhalten. Es handelt sich um die aktuell größte Baustelle der Stadt, die zugleich eine anspruchsvolle Maßnahme darstellt.

Dass eine zweite Ausschreibung erforderlich war, daran erinnerte OB Klaus Eberhardt. Bei der ersten Ausschreibung lagen die Angebote deutlich über der Kalkulation der Verwaltung. Im zweiten Anlauf gab es dann das gewünschte Ergebnis.

Gleichzeitig wurde bei der in zwei Abschnitte aufgeteilten Maßnahme, nämlich vom Mattenbach bis zur Steinenstraße und von der Steinenstraße bis zur Hauptstraße, vereinbart, diese in einem Zug zu realisieren. Die Dauer der Baustelle konnte dadurch verkürzt werden, und die Synergieeffekte brachten der Stadt eine Ersparnis in Höhe von 120 000 Euro.

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