Rheinfelden Ein Fernbus, zwei Festnahmen

Symbolbild Foto: Archiv/zVg

Rheinfelden - Gleich für zwei Männer endete die Fahrt mit dem Fernbus von Italien nach Deutschland Dienstagnacht bei einer Kontrolle durch den Zoll am Übergang Rheinfelden-Autobahn.

Geldstrafe wegen Diebstahls

Ein 34-Jähriger war durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main zur Festnahme ausgeschrieben. Der albanische Staatsangehörige hatte eine Geldstrafe in Höhe von 500 Euro wegen Diebstahls nicht bezahlt. Zusätzlich war er durch die Staatsanwaltschaft Gießen und durch das Amtsgericht Bad Homburg von der Höhe zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.

Da der 34-Jährige den geforderten Geldbetrag nicht begleichen konnte, wurde er an die Bundespolizei übergeben, durch diese festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Für die 50 Tage hat er nun dort eine ladungsfähige Anschrift, die den ausschreibenden Behörden mitgeteilt wurde.

Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz

Auch der zweite Mann, ein 39-Jähriger, wurde an die Bundespolizei übergeben, da er die offene Geldstrafe nicht begleichen konnte. Der nigerianische Staatsangehörige wurde durch die Staatsanwaltschaft Tübingen wegen einem Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz gesucht.

Eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro oder die Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen waren angeordnet. Zudem lag gegen den 39-Jährigen eine weitere Ausschreibung durch die Staatsanwaltschaft Tübingen vor. Weil er Ende 2016 nach Italien abgeschoben wurde, besteht gegen ihn ein Einreiseverbot und damit verbunden eine Ausschreibung zur Ausweisung/Abschiebung.

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