Rheinfelden Ein Haus voller Geschichte

Christina Kuhn zeigte Interessierten die mobile Kunstküche. Foto: Petra Wunderle

Rheinfelden-Herten - Sonnenschein pur, viele Türen sperrangelweit offen, Musik, Kunst und überall nur gute Laune: Reges Treiben herrschte rund ums St. Josefshaus und dem dazugehörigen Standort Markhof. Die Hertener Einrichtung, die Menschen mit Behinderung begleitet, lud am vergangenen Wochenende zur 40. Auflage des Sommerfestes ein.

Auf lange Reden zur Begrüßung wurde verzichtet, dafür waren die Grußworte der prominenten Gäste – samt Bild – auf dem ganzen Areal ausgehängt. Einzig Heimbeiratsvorsitzender Günther Hirsch ergriff das Mikrofon und eröffnete mit einem „Feiert schön“ das Sommerfest.

Christoph Dürdoth und Birgit Ackermann, die beiden Vorstände des St. Josefshauses, luden die Politikprominenz, zu der auch Oberbürgermeister Klaus Eberhardt und Landrätin Marion Dammann gehörten, sowie die alte Garde mit Bernhard Späth ins Verwaltungsgebäude „K2“ ein.

Musik und Unterhaltung

In diesem kühlen Raum erwartete die Gäste etwas ganz Besonderes: Ein großes Stück Geschichte des St. Josefshauses, welches heuer 140 Jahre alt ist. Und in der Mitte des Raumes stand ein moderner Tisch mit Technik, der die Zukunft betrifft. „Hier werden alle digitalen Schulungen durchgeführt“, sagte Birgit Ackermann.

Mit Blick an die Wand sind zwei Dinge miteinander verbunden: Die Akustik-Wand und die Historie in einen Zeitrahmen gebracht. Christoph Dürdoth verdeutlichte eindrücklich die Geschichte des Hauses von 1879 bis 2019.

Viele Menschen – mit und ohne Behinderung – genossen das sommerliche Zusammensein und das tolle Programm. Es gab zivile Preise, spannende Mitmach- und Unterhaltungsangebote für alle Generationen. Die Kunstküche samt neuem E-Bike und ein Musikprogramm verliehen dem Fest Schwung.

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