Rheinfelden Freunde der Bienen

Die Schüler der Karl-Rolfus-Schule pflegen mittlerweile zwei solcher selbstgebauten Bienenstöcke. Foto: zVg

Rheinfelden-Herten - Das Engagement der „Bienenfreunde“, eine Gruppe aus Schülern der Karl-Rolfus-Schule am Josefshaus in Herten, den Rheinfelder Imkern Martial Chateauvieux und Agnes Mohr sowie einem kleinen Unterstützerkreis ist vielfältig. Im Vordergrund stehen dabei einfach zu bauende Bienenstöcke, sogenannte Warré-Bienenstöcke.

Solche Warré-Stöcke sind gegenüber konventionellen Bienenstöcken kleiner und einfacher zu bauen, versichert Stratmann, da sie zum Beispiel auf Rähmchen verzichten. Außerdem berücksichtigen sie nach Ansicht Warrés eher das natürliche Verhalten von Bienen. Warré sah laut Schreinermeisterin und Technik-Lehrerin an der Karl-Rolfus-Schule Michaela Stratmann deshalb vor, die Bienenvölker größtenteils sich selbst zu überlassen; Honiggewinnung stehe nicht im Vordergrund. Insofern sei auch der Pflegeaufwand gering.

Die Schüler der Karl-Rolfus-Schule selbst pflegen mittlerweile zwei selbstgebaute Stöcke, einen bei der Gärtnerei auf dem Campus des St. Josefshauses, den anderen in der Metzgergrube.

Mit dem Preisgeld des Umweltpreises der Erzdiözese Freiburg in Höhe von 1200 Euro hat die Gruppe nun weiteres Holz gekauft, das dann für vier bis fünf neue Stöcke reichen sollte. Außerdem sind die „Bienenfreunde“ an einschlägigen Veranstaltungen wie dem Streuobstwiesenfest und dem Kürbissuppenfest vertreten und geben Infos über Pflanzen, die für Bienen geeignet sind, über das Leben der Wildbienen und über insektenschonendes Mähen.

Weitere Informationen: Das Projekt wird außerdem vom BUND Hochrhein und vom Rheinfelder Imkerverein unterstützt: Alle drei Partner planen am 18. Mai ein Bienenfest; Ort und Programm werden noch festgelegt.

Lesen Sie das ePaper bis zum Jahresende für nur 39 Euro! Jetzt HIER anfordern.

Umfrage

Eine Mikroskopaufnahme zeigt das Coronavirus

Das Lörracher Landratsamt hat sich mit den Kommunen im Kreis darauf geeinigt, keine Orte zu nennen, in denen Menschen mit einer Corona-Infektion leben. Was halten Sie von dieser Entscheidung?

Ergebnis anzeigen
loading