Rheinfelden Frieden-Stiften muss man lernen

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Im kleinen Rahmen wurde der Volkstrauertag in Rheinfelden begangen. Die Gedenkrede hielt Pfarrer Joachim Kruse, die Reservisten stellten eine Ehrenwache. Foto: Petra Wunderle

Rheinfelden (pem). Volkstrauertag im kleinen Rahmen: 14 angemeldete Frauen und Männer nahmen gestern Vormittag an der Gedenkfeier am Ehrenmal der Gefallenen auf dem Stadtfriedhof teil. Stadträtin Hannelore Nuss gedachte der Opfer der beiden Weltkriege. Sie sprach in Vertretung des Oberbürgermeisters, der aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Gedenkfeier teilnehmen konnte.

Mit dabei war eine Abordnung der Reservistenkameradschaft. Ihr Hornbläser Norbert Harter sorgte für die musikalische Umrahmung.

Pfarrer Joachim Kruse gehört zur Enkelgeneration; er ist ein Kind eines Kriegskindes. Das Universale am Frieden-Stiften habe er als Student bei Professor Küng in Tübingen gelernt, sagte Kruse. Der dreifache Schritt dazu: Kein Frieden in der Welt ohne den Frieden zwischen den Religionen, kein Frieden zwischen den Religionen ohne das Wissen voneinander, kein Wissen voneinander ohne das Gespräch. Darum, so Kruse: „An diese Werte vom Frieden-Stiften muss immer wieder erinnert werden, sie müssen mit Leben gefüllt werden. Das ist und bleibt eine große Herausforderung.“ Denn nichts, aber auch gar nichts sei gut an einem Krieg, hielt Pfarrer Kruse fest.

Abschließend zitierte er ein jüdisches Wort der Weisheit: „Das Geheimnis der Versöhnung heißt Erinnerung.“

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