Rheinfelden Gemeinsam mit Erfolg gebüffelt

Rheinfelden-Herten - „One Moment in Time“ konnten die Absolventen der Theresia-Scherer-Schule genießen, als sie ihr Abschlusszeugnis in den Händen hielten. Dafür hatten sie so manche Herausforderungen gemeistert, während einer Schulzeit, die geprägt war durch pandemiebedingte Einschränkungen. Da passte dann das Motto der Feierlichkeiten nahezu perfekt: „Olympia“.

Coronabedingt mussten jeweils für die Schüler der Altenhilfe und Heilerziehungspflege separate Abschlussfeiern in der Halle des St. Josefshauses stattfinden.

Unter den Klängen der Olympia-Hymne begannen die Feierlichkeiten traditionell mit einem Gottesdienst, in den in diesem Jahr auch die Zeugnisübergabe integriert wurde. Der Gottesdienst nahm sehr inspirierend das Motto der Feierlichkeiten auf. So verwies Pastoralreferent Kassian Burster-Hake immer wieder auf Parallelen zwischen der Schulzeit und Olympia: unterschiedliche Fächer, viele Aufgaben, zahlreiche Leistungsnachweise und Prüfungen.

Wie eine Olympiamannschaft hätten sich die Schüler gemeinsam auf ein Ziel vorbereitet, gemeinsam gebetet und gebangt und schließlich gemeinsam das Ziel erreicht. Jetzt sei der Moment des Triumphes nach dem Sieg.

Als Vertreterin des Schulträgers begrüßte, auch im Namen ihres Vorstandskollegen Thilo Spychalski, die Vorständin des St. Josefshauses, Birgit Ackermann, die Absolventen, Dozenten und Mentoren der Theresia-Scherer-Schule. In ihrer Rede berichtete sie von einer Frage, die ihr in einer der letzten Aufsichtsratssitzungen gestellt worden sei: ob sich die Qualität der Schüler und Auszubildenden während des Coronazeitraums verschlechtert habe.

Ihre Antwort darauf sei eindeutig gewesen: „Wer in seiner Ausbildung die Corona-Pandemie bewältigen musste und dabei auf digital umgestellt hat, wer in den letzten 15 Monaten an seinem Berufswunsch festgehalten hat und sich nun wieder auf Begegnungen und Feiern freut, der muss qualitativ einfach gut sein.“

So wünschte sie allen Absolventen eine zuversichtliche Zukunft als Fachkräfte der Heilerziehungspflege und Altenpflege und betonte: „Einen sozialen Beruf auszuüben bedeutet auch Gesellschaft zu gestalten und in der heutigen Zeit vor allem auch Profil zu zeigen.“

Die Absolventen hätten einen wunderbaren, gesellschaftlich äußerst wichtigen und wertvollen Beruf erlernt, der abwechslungsreich sei, verantwortungsvoll, interessant, erfüllend, innovativ aber auch herausfordernd, stressig und manchmal überfordernd, sagte Schulleiterin Gabriele Quay im Rahmen der Zeugnisübergabe. Sie hatte dabei für die Absolventen des Ausbildungsganges Heilerziehungspflege eine tolle Neuigkeit: „Wir haben gestern erfahren, dass sie in Ihrer Anerkennungsurkunde zu ihrem Berufstitel den Zusatz ’Bachelor Professional in Sozialwesen’ erhalten.“

Die Absolventen der Theresia-Scherer-Schule:

Heilerziehungsassistenz:

Amelie Hinsch, Nawal Lak, Madeleine Müller, Samira Santoro, Kevin Zepf, Jasmin Di Terlizzi und Timo Zitzer.

Heilerziehungspflege:

Jan-Nick Bächle, Lena Biegall, Cornelia Biehler, Marie Bruns, Leonie Ebner, Theres Hiob, Hana Hodinkova, Milena König, Criss Plischke, Noah Schneider, Samantha Schuster, Katharina Steine­brunner, Tarkan Tanriverdi, Soraya Tewfik, Anna-Lena Burgard, Olivia Würth, Larissa Thoma, Selina Weigand, Hans Zimmermann, Alena Gerlach, Carolin Hinsch, Karin Rütters und Sabrina Wiesner.

Altenpflegehilfe:

Tamzyn Brown, Stefanie Bechtold, Irina Karpatschow, Othman Lak, Irena Lako, Michaela Schuster und Nicole Verrini,

Altenpflege:

Nils Blank, Manuela Blümlein, Dirk Finkbeiner, Cristina Gil, Luisa Griesbaum, Fabienne Hillinger, Anna Jähnert, Arian Jusufi, Ralf Kahrsch, Jasmin Kellner, Gulnara Lehmann, Laura Madjar, Emegjul Muratovska, Monika Neuschütz, Diba Noori, Vanessa Pinto, Tom Rau, Marlene Rohne, Tobias Würger und Jason Zwarg.

Die Jahrgangsbesten:

Mit einem Präsent wurden die Jahrgangsbesten ausgezeichnet. Dies waren Anna-Lena Burgard, Jasmin Di Terlizzi, Timo Zitzer (alle St. Josefshaus Herten), Nicole Verrini, Luisa Griesbaum (beide Sozialstation Grenzach-Wyhlen), Manuela Blümlein (Sozialstation Bad Säckingen) und Olivia Würth (Caritas Waldshut-Tiengen).

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