Rheinfelden Genießen für das Spielareal

Auch Bürgermeisterin Diana Stöcker konnte dem Kuchenbüffet nicht widerstehen. Foto: Rolf Reißmann Foto: Die Oberbadische

Rheinfelden-Adelhausen (rr). Das hat wieder einmal Freude bereitet: Kaffee, Kuchen und Imbiss genießen und gleich wissen, wem der Erlös zugute kommt. Beim elften Familiensonntag in Adelhausen kamen am Wochenende zahlreiche Besucher aus dem Ortsteil, ebenso Gäste aus der Umgebung. Der Förderverein des TuS Adelhausen hatte wieder viel Unterstützung gefunden, unter anderem gab es 19 Kuchenspenden. Einige Torten waren wirkliche Meisterwerke.

Bei der Begrüßung teilte Ortsvorsteherin Silvia Rütschle mit, dass der Erlös dieses Nachmittags für die Anlage einer neuen Spielarena vor der Dinkelberghalle genutzt werden soll. Ein anderer Teil davon geht an den Förderverein des Kindergartens Minseln, der das Geld für einen neuen Spiel- und Ruheraum einsetzen wird.

Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Schuster war gekommen, er hatte vor zwölf Jahren diese Familiensonntage angeregt. „Inzwischen allerdings habe ich mit der Organisation nichts mehr zu tun,“ sagte er, „bin genauso Gast wie sie alle und freue mich darüber, mit wie viel Ideenreichtum und Enthusiasmus die Organisatoren auch diesmal den Tag vorbereitet haben.“

Rund zwanzig Helfer waren im Einsatz, um die Gäste gut zu bedienen, allesamt ehrenamtlich tätig. Entlang der etwas Schatten spendenden Hecke fanden sich an den Tischen etliche Plauderrunden zusammen, schließlich ist der Tag eine gute Gelegenheit, um Bekannte und Freunde zu treffen, denen man im Alltag nicht so oft begegnet. Genau das ist ja auch das Ziel diese Tages.

Um alle Generationen dabei zu bedienen, waren wieder etliche kleine Vergnügen für Kinder vorbereitet. Die Ortsvorsteherin hatte als Symbol für die künftige Spielarena einen Sandhaufen aufschütten lassen, der fand bei den kleinen Mädche und Jungen tollen Zuspruch, tief gruben sie sich ein. An anderer Stelle hatte die Feuerwehr ein Ziellöschen angeboten und „Die Pfeilerei“ aus Minseln lud zu Übungen im Bogenschießen ein. Vorn am Feuerwehrhaus stand das Löschfahrzeug für kleine Rundfahrten durch den Ortsteil bereit.

Schuster kam dann doch noch auf ein politisches Anliegen zu sprechen. Er lobte die Initiative „Pro Biene“, die Wildbienen sollten damit dringend benötigten Schutz erhalten. Dennoch mahnte er dabei auch Kompromissbereitschaft an. Denn radikaler Verzicht auf den Einsatz aller Pflanzenschutzmittel würde sowohl dem Wein- als auch dem Hopfenanbau schaden. Deshalb bat er darum, vor der Unterschrift die gesamte Absicht gut durchzulesen. Aber auch dies war nur eine kleine Episode am Familiensonntag, Geselligkeit und Vergnügen dominierten.

Bisher wurden an diesen Tagen insgesamt mehr als 11 500 Euro Erlös erzielt. Gespendet wurde er an Sozialstationen, dem St. Josefshaus und anderen sozialen Einrichtungen.

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