Rheinfelden Gute Ideen für besseres Klima

Erfolgreich ist der jüngste Ideen-Wettbewerb zum Klimaschutz über die Bühne gegangen. Jetzt wurden im Rahmen der Sitzung des Bauausschusses im Rathaus die Preise vergeben. Foto: zVg

Rheinfelden - Klimaschutz und saubere Luft in der Stadt geht alle an. Von daher kommt der Organisation von Wettbewerben eine große Bedeutung zu. Hier ist die Stadt Rheinfelden seit Jahren gut dabei. Zuletzt war ein Ideen-Wettbewerb ausgeschrieben, der sich reger Beteiligung erfreute. Der Bau- und Umweltausschuss nahm die Auswertung des Wettbewerbs daher sehr wohlwollend und freudig zur Kenntnis. Die Zustimmung zur Ausgabe der fälligen Urkunden an die Preisträger war reine Formsache.

Oberbürgermeister Klaus Eberhardt lobte, dass der Wettbewerb diesmal sehr konkret ausgeschrieben war und daher auch wertvolle Ergebnisse für mögliche künftige Maßnahmen lieferte. „Da ist viel Praktisches und Praktikables dabei gewesen“, meinte der Verwaltungschef. Gefragt worden war beim Wettbewerb, welche Projekte in Sachen Klimaschutz von Schulen, Vereinen und anderen Akteuren im Lauf des Jahres angesagt waren.

Preisträger der „Mitmachprojekte“

Der erste Preis in der Kategorie „Mitmachprojekte“, der mit 500 Euro dotiert war, ging an das Schülerteam Lena Preiss, Franziska Baranowski, Vivian Pazmany und Vincent Glaw (Gewerbeschule). Unter dem Titel „Rettet Rheinfelden – ist Plastikmüll ein Verbrechen?“ entwickelten die Schüler diverse Ideen und Aktionen zur Müllvermeidung. Beispielsweise wurde bei Fast-Food-Läden für die Vermeidung von Verpackungsmüll geworben. Beim Schulquiz wurde gezeigt, welche Verfallsdaten die einzelnen Verpackungen haben. Imponiert hat der Jury zudem, dass die Firma Vogt Plastic, die Müll aus dem Gelben Sack zu neuen Rohstoffen verwertet, mit einbezogen wurde sowie auch alle am Müllkreislauf Beteiligten.

Der zweite Preis in der Kategorie „Mitmachprojekte“, dotiert mit 300 Euro, wurde an den Tennisclub Herten vergeben. Der Trainer hatte eine Putzaktion im Hertener Loch angeleiert. Das Projekt punktete unter anderem durch die Einbindung der Jugend, um frühzeitig Bewusstsein für die Müll- und Umweltproblematiken zu schaffen. Das Preisgeld wird in Greifzangen zum Auflesen von Müll investiert.

Den dritten Preis, verbunden mit einer Geldprämie in Höhe von 250 Euro, erhielt das Familienzentrum für die Organisation mehrerer Tauschbörsen. Besonders gefiel dabei, dass die Waren ohne Geldeinsatz getauscht werden konnten.

Preisträger der Kooperationsprojekte

Schließlich gab es noch einen ersten Preis in der Kategorie „Kooperationsprojekte“, dotiert wiederum mit 500 Euro. Dieser wurde der evangelischen Kirche Rheinfelden zugesprochen. Mit Hilfe von Datenmessgeräten wurden die Temperaturen in Kitas und anderen Einrichtungen über längere Zeiträume ermittelt. Damit soll das Bewusstsein für die richtige Heizungseinstellung geschärft werden. Ebenso klärte das Kirchenteam über die Vorteile von LED-Lampen auf.

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