Rheinfelden Hard Rock auf Bolzplatz

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Auf dem Bolzplatz soll im nächsten August ein Open-Air Konzert stattfinden. Foto: Petra Wunderle

Rheinfelden-Nordschwaben (pem). Der Ortschaftsrat Nordschwaben hat einem „Open-Air Konzert“ auf dem Bolzplatz im August nächsten Jahres grünes Licht gegeben – unter der Voraussetzung, dass die Auflagen des Ordnungsamtes eingehalten werden. Einzig Ortschaftsrat Jürgen Wiedmann stimmte nicht zu. „Das ist eine Nummer zu groß für Nordschwaben“, sagte er.

Rund 1000 Besucher

Veranstalter des Konzertes ist Roger Leisinger. In der Ortschaftsratssitzung erläuterte Leisinger sein Vorhaben. Drei bis fünf Hard-Rock- und Heavy-Metal-Bands werden auftreten. Er rechnet mit bis zu 1000 Besuchern. Das Konzert ist auf Samstag, 26. August, 2023 terminiert.

Leisinger hat die örtlichen Vereine und Hilfsorganisationen, wie Freiwillige Feuerwehrabteilung, Schützen- und Gesangverein mit ins Boot geholt. Sie werden die Verpflegung stemmen. Zur Sicherheit und für den technischen Bereich stehen zudem fünf Feuerwehrleute, das DRK Rheinfelden sowie Security zur Seite.

Drei zentrale Parkplätze sollen auf den Grünflächen im Bereich Breit- und Kirchmatt eingerichtet werden. Von dort geht es zu Fuß auf dem Verbindungsweg „Im Brünnle“ und über das Gewann Wolfgarten zum Bolzplatz.

Kritik an Parkkonzept

Wiedmann sind die Parkplätze „zu zerstreut“. „Der Weg führt durchs Biotop. Wenn da 1000 Leute auf dem Hin- und Rückweg durchgingen, werde es entsprechend aussehen, warnte er. Wiedmanns Gedanken kreisten weiter: „Große Autos und Busse werden durch Wohngebiete fahren. Die Busse können nicht mal wenden, Lärmbelästigung für Anwohner, da werden nicht alle Hurra sagen. Das ist Ruhestörung volle Pulle.“ Jürgen Wiedmann zieht einen Vergleich: „1 000 Watt beim Open-Air Konzert, da sagt niemand was. Aber wenn auf dem Altreb fünf Jugendliche ihre Wurst grillen, gibt es Stress und die Polizei wird gerufen.“

„Wegen dem Biotop, da werden wir schauen. Ich finde das ist eine einzigartige Veranstaltung, das kann ich nicht vergleichen mit den fünf Nasen“, antwortete Ortsvorsteher Sven Kuhlmann.

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