Rheinfelden Hieber krempelt den Markt um

Die Fassade bleibt, aber im Inneren wird der Hieber-Markt an der Karl-Fürstenberg-Straße komplett umgestaltet und auf einer Ebene konzentriert. Foto: Ulf Körbs

Rheinfelden - Hieber wird seinen Markt in der Rheinfelder Fußgängerzone an der Karl-Fürstenberg-Straße komplett neu gestalten. Während der Bauphase, die am 1. März beginnt, bleibt das Geschäft geschlossen.

„Wir geben dem Markt nach zwölf Jahren ein neues Gesicht, das Dieter Hieber entworfen hat“, erläuterte gestern Karsten Pabst, Mitglied der Geschäftsführung, im Gespräch mit unserer Zeitung. Für die Kundschaft sicherlich am auffälligsten wird sein, dass nach dem Umbau, der sich bis ungefähr 20. März erstrecken wird, der Getränkemarkt von der ersten Etage ins Erdgeschoss gewandert ist. Dadurch soll laut Pabst erreicht werden, dass alles auf einer Ebene gefunden werden kann.

Nach zwölf Jahren ein neues Gesicht für den Markt

Aber auch die Eingangsfläche einschließlich Backstand wird verändert. Hier soll ein größerer Gastronomiebereich entstehen, wo auch frisch gebackene Pizzen und Döner-Spezialitäten angeboten werden. Zum Stichwort Neuerungen fällt Pabst auch ein, dass künftig Sushi, trocken gereifte Fleischsorten (Dry Aged Beef) angeboten werden. Hinzu kommt – um nur einige Beispiele zu nennen – noch eine große Salattheke, direkt vor Ort gezogene Kräuter und eine „Schnippelküche“. Hier wird Obst und Gemüse nach Kundenwünschen geschnitten.

Dass während des Umbaus, anders als in Nollingen, der Markt geschlossen bleibt, ist drei Dingen geschuldet. Zum ersten ist die Maßnahme in Rheinfelden weit größer als die in Nollingen. Zum zweiten wird auch die Wand zwischen der jetzigen Weinabteilung und der ehemaligen Käsetheke herausgerissen. Und zum dritten bekommt der Markt komplett auch einen neuen Fußboden.

Insgesamt wird Hieber in die Umbauarbeiten rund zwei Millionen Euro investieren, gibt Pabst auf Nachfrage an.

"Herumlungernde Jugendliche" als Störfaktor

Nach seiner Einschätzung hat übrigens das „City-Geschäft“ längst die anfänglichen Schwierigkeiten überwunden. Wenngleich er meint, die Attraktivität der Innenstadt ließe sich noch steigern, obwohl alle Beteiligten sich große Mühe gäben. Aber die Schließung der alten Brücke, städtebaulich in seinen Augen sicherlich positiv, sei zumindest während der Woche noch immer zu spüren. Zugleich seien die immer wieder anstehenden Straßenbaumaßnahmen wie jetzt die für die Verlegung der Wärmenetzleitungen nicht unbedingt förderlich.

Er spricht noch ein weiteres Problem an, dass die Stadt in Angriff nehmen müsste: Herumlungernde Jugendliche stören die Kundschaft. „Wir müssen deshalb eigens einen Wachdienst bezahlen, um die Belästigungen möglichst einzuschränken“, erläutert Pabst.

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