Rheinfelden „Hier steppt der kulinarische Bär“

In Hochform am Herd: Regina Rieger (l.) und Samuel Hohler Foto: Gerd Lustig Foto: Die Oberbadische

Einen guten Start hat die Dreilandmesse im Tutti-Kiesi Kulturpark hingelegt. Bereits kurz vor der Öffnung drängten sich am Feiertag die Besucher im Eingangsbereich, um die mittlerweile zweite Auflage der Messe von Beginn an zu erleben. Die Parkplätze rund ums Tutti-Kiesi-Areal füllten sich im Nu.

Von Gerd Lustig

Rheinfelden. „Wunderbar, das ist ein Start, wie ich ihn mir vorgestellt habe“, strahlte Messe-Organisatorin Regina Rieger mit der Sonne um die Wette. Wurde bei der Premiere vor zwei Jahren die 20 000er-Marke bei den Besuchern knapp gekratzt, so glaubt sie nun fest an eine Steigerung.

Grundsätzlich will sie – und da ist sich Rieger einig mit der Rheinfelder Stadtverwaltung – die Dreilandmesse als weitere Messe im Dreiländereck etablieren, und zwar unter dem Motto „Klein, aber fein und oho“.

Und gleich zu Beginn ließ die Messe-Chefin ordentlich auffahren: „Es gibt ein volles Programm – sie werden begeistert sein“, versprach sie in Richtung Oberbürgermeister Klaus Eberhardt und dem zahlreich erschienen Publikum. Die fulminante und interessante Koch- und Degustationsshow – garniert mit kabarettistischen Einlagen von Akteuren der Volkskunstbühne – geriet zwar ein wenig zu lang, informativ und schmackhaft war’s aber allemal. Gerade die Schalentiere, die aus eigener Zucht und Produktion vom Unternehmen Swiss Shrimps in Rheinfelden/Schweiz seit April dieses Jahres die kulinarische Speisekarte der Region bereichern, waren ein leckerer Höhepunkt der Show.

„Hier steppt der kulinarische Bär“, hatte Klaus Eberhardt schnell erkannt. Er, der gestern seinen 63. Geburtstag feierte, zeigte sich überzeugt davon, dass die kleine, aber feine Messe, ausgerichtet alle zwei Jahre, ihren Platz in Rheinfelden finden wird.

Das Wort Messe komme vom lateinischen Messa, was soviel wie „zeigen“ und „besondere Darbietung“ bedeute. „Und genau das wird hier in einem wunderbar überschaubaren Rahmen präsentiert“, betonte er. Regionalen Anbietern biete die Dreilandmesse eine gute Chance, zu zeigen, was sie haben und können. „Die Menschen wollen die Produkte nicht nur vom Prospekt her kennenlernen, sondern sie wollen sie auch erleben“, so Eberhardt.

Und genau dieses Erlebnis ist es, worauf die Dreilandmesse abzielt: „Die aktive Erlebnismesse für die ganze Familie“, so heißt einer der Slogans der viertägigen Veranstaltung.

Hoch im Kurs der Messe-Themen stehen aber auch „Gesundheit“ und „Mobilität“. Während am Samstag im Altera-Kaffee-Garten in Ausschnitten eine Live-OP am Knie per Videoclip mitverfolgt werden kann – in Anwesenheit des Chef-Orthopäden des Kreiskrankenhauses Professor Stefan Endres –, stehen unterdessen E-Fahrzeuge im Bereich Rad und Auto zum Schauen und Ausprobieren parat. Wer möchte, kann auch einen E-Scooter testen.

Und: Auch die Themen Bauen, Wohnen, Energie und Handwerk sind auf der Dreilandmesse vertreten.

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