Rheinfelden Hilfe, die direkt ankommt

Karsten Pabst (links) und Hermann Koch (zweiter von rechts) überreichten gestern an Harald Höhn (zweiter von links) und Helmut Moser (rechts) einmal mehr Spenden für den Rheinfelder Tafelladen.Foto: Ulf Körbs Foto: Die Oberbadische

Rheinfelden (kör). 500 Euro von der Stiftung und Lebensmittel von den Hieber-Kunden konnten gestern Helmut Moser, Vorsitzender der Tafel Rheinfelden, und Harald Höhn, Leiter des Tafelladens, in der Nollinger Hieber-Filiale entgegennehmen. Die Spenden überreichten Karsten Pabst, Mitglied der Unternehmensführung, und Marktleiter Heinrich Koch. Es war nicht die erste Gabe, die der Lebensmittelhändler der Einrichtung überreicht hat, wie Moser im Gespräch erläuterte.

Pabst erklärte, wie das System funktioniert. Zum einen packen Hieber-Mitarbeiter Tüten mit Waren im Wert von rund sieben Euro, die dann die Kunden für fünf Euro erwerben und spenden können. Zum anderen können auch Lebensmittel und dergleichen direkt gespendet werden. In allen Filialen stehen dafür Boxen bereit.

Wie vom Tafelladen-Leiter zu erfahren war, wurden wegen der Corona-Pandemie die Öffnungszeiten des Geschäfts auf dem Hinterhof des Alten Rathauses an der Friedrichstraße erweitert. Jetzt kann die allgemeine Kundschaft jeweils montags bis freitags zwischen 12.45 und 16.15 Uhr einkaufen. Für spezielle Kundschaft – Schwangere, Mitglieder der Risikogruppen – ist wochentags von 11 bis 12 Uhr, außer an Samstagen, geöffnet. Die Grenzach-Wyhlener Kundschaft kommt mittwochs zwischen 11 und 12 Uhr. Insgesamt betreut die Tafel Rheinfelden rund 300 Besitzer des „Tafel-Ausweises“, der zum Einkaufen berechtigt. Das bedeutet, dass zwischen 800 und 1000 Personen versorgt werden. Ausgegeben werden die Berechtigungen an alle, deren monatliches Gesamteinkommen unter 1000 Euro liegt. Für Haushaltsgemeinschaften erhöht sich die Grenze für jede erwachsene Person um weitere 300 und für jedes Kind um 250 Euro.

Ein Thema bei der Spendenübergabe gestern war auch die Maskenpflicht für Kunden, die ab Montag gilt. Hier hatte Karsten Pabst einen Hinweis für Helmut Moser: Im Hertener St. Josefshaus werden Masken genäht, die nicht nur käuflich zu erwerben sind, sondern teils auch gespendet werden.

Der Countdown läuft! Jetzt bis zum Jahresende gratis lesen. Schnell HIER anfordern.

Umfrage

Alexej Nawalny

Der Fall Nawalny bringt die Bundesregierung in Zugzwang, sollte Moskau bei der Aufklärung weiterhin mauern. Ist eine Neuausrichtung der deutschen Russland-Politik jetzt unvermeidbar?

Ergebnis anzeigen
loading