Rheinfelden Jetzt beginnen die Arbeiten

Für das Baugebiet Weihermatten fand gestern der Spatenstich statt. Foto: Petra Wunderle Foto: Die Oberbadische

Rheinfelden-Minseln (pem). Im Baugebiet Weihermatten in Unter-Minseln kann es losgehen: Gestern war Spatenstich. Oberbürgermeister Klaus Eberhardt meinte: „Man merkt an der Zahl der Beteiligten, dass es ein großes Vorhaben ist. Claus Kruse, Geschäftsführer des Erschließungsträgers, befand: „Es war schon eine lange Zeit. Herzlichen Dank für ihre Geduld.“

Auf dem Areal entstehen 3350 Quadratmeter Straßenfläche sowie 20 000 Quadratmeter Wohnbaufläche. Die Maßnahme wird unter Federführung der Stadt durch den privaten Erschließungsträger Freiraum, einem Tochterunternehmen der Konzept21 mit Sitz in Schopfheim, auf deren Kosten durchgeführt. „Es wird eine abwechslungsreiche Bebauung geben mit 42 Häuser auf 36 Grundstücken. Von den Bauplätzen für Einfamilienhausbebauung sind noch einige zu haben, aber es besteht eine Warteliste, führte Kruseaus. Das ehemalige Sägewerksgebäude wird modern umgebaut. Hier entstehen 16 barrierefreie Wohnungen. Für das Erdgeschoss sind Büroflächen und öffentliche Nutzungen angedacht. Die darum herum entstehende kleine dörfliche Siedlung setzt sich aus Einfamilien- und Reihenhäusern zusammen.

Der Oberbürgermeister berichtete davon, dass im städtebaulichen Vertrag „alles geregelt wurde“, auch der Hochwasserschutz ist berücksichtigt und die Betreiberfamilie des Sägewerks, die Familie Henle, ist laut dem Oberbürgermeister ein „guter Kooperationspartner“. „Mit dem Beteiligungsprozess schafft man Akzeptanz. Deshalb ist auch das Umlegeverfahren gut gelaufen. Ein Baugebiet, das zu Minseln passt. Jetzt kann es losgehen“, freut sich Klaus Eberhardt.

Die Straßen sollen in einer ambitionierten Bauzeit bis Oktober fertig gestellt sein. Das Baugebiet wird komplett durch eine dezentrale Nahwärmeversorgung versorgt. Die ökologische Energieversorgung war auch ein Ergebnis des Masterplanverfahrens.

Aufgeregte Zeiten erfordern seriöse und umfassende Informationen und deren Einordnung! Jetzt HIER anfordern.

  • Bewertung
    0

Umfrage

Coronavirus – Berlin

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie werden Stimmen laut, die sich für eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum aussprechen. Soll man dem Vorbild der Stadt Jena folgen? Dort muss der Mund-Nasen-Schutz ab nächster Woche in Verkaufsstellen, dem öffentlichen Nahverkehr und Gebäuden mit Publikumsverkehr getragen werden.

Ergebnis anzeigen
loading