Rheinfelden Josefshaus feiert

Die Oberbadische, 09.08.2018 22:58 Uhr

Rheinfelden-Herten. Bei Häusern ohne Dachstuhl spreche man statt von einem Richtfest von einem „Deckenfest“, sagte Christoph Dürdoth, Vorstand des St. Josefshauses, in seiner Begrüßung: „Wir können es uns heute ein bisschen aussuchen.“ Tatsächlich wird das neue l-förmige inklusive Wohnhaus des St. Josefshauses an der Burgfeldstraße am westlichen Ortseingang Hertens vier Wochen zeitlich versetzt gebaut, sodass die Zimmerleute den Dachstuhl des kleineren Gebäudeteils zum Richtfest bereits fertiggebaut hatten, während im längeren Teil bereits mit dem Innenausbau begonnen wurde aber noch das Dach fehlt.

Bezugsfertig ist das Gebäude planmäßig im kommenden Juni. Dann wird es drei Wohnungen mit stationärer Betreuung für je acht Bewohner aus derzeitigen Wohnungen des St. Josefshauses beinhalten sowie sechs Wohnungen zwischen zwei und fünf Zimmern, die auf dem freien Markt vermietet werden. Von diesen sechs Wohnungen wird eine für Betreutes Wohnen eingerichtet, das heißt Selbstversorgung mit ambulanter Betreuung. Eine der Wohnungen wird nicht barrierefrei sein, weil sie nur durch eine Außentreppe erreichbar ist. „Sonst hätten wir einen weiteren Flur durchs ganze Gebäude legen müssen“, erklärt Andreas Lais, Leiter des Gebäudemanagements des St. Josefshauses.

Nötig wird der Neubau laut Lais vor allem, weil das Bernhardshaus auf dem Campus des St. Josefshauses, aus dem die Mehrheit der Bewohner der neuen Wohnungen stammen wird, nach der neuen Landesheimbauverordnung nicht mehr finanziell vertretbar saniert werden kann und mittelfristig abgerissen wird. Um die restlichen Bewohner neu unterzubringen, ist bereits ein weiteres Wohnhaus in Planung. Die Grundstücke an der Burgfeldstraße gehören dem St. Josefshaus, das dort in der Vergangenheit bereits mehrere Wohnungen gebaut hat.

 
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