Rheinfelden Josefshaus gewinnt „Triple“

Freuen sich über die Auszeichnung des Instituts „Great Place to Work“ (von links): Birgit Ackermann, Beate Pfriender-Muck und Christoph Dürdoth. Foto: Vollmar

Rheinfelden-Herten - Das St. Josefshaus in Rheinfelden-Herten, mit seinen 1600 Mitarbeitern größter Arbeitgeber der Stadt Rheinfelden, zählt zu den besten Arbeitgebern in Baden-Württemberg, den besten Arbeitgebern in der Kategorien Gesundheit und Soziales sowie zu den besten Arbeitgebern in der Kategorie Soziales im Jahr 2019. Die Auszeichnung mit dem „Triple 2019“ vergab das international tätige Forschungs-und Beratungsnetzwerk „Great Place to Work“. Das Unternehmen unterstützt in rund 50 Ländern weltweit bei der Gestaltung einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur.

Mitarbeiterbefragung

Bewertungsrundlage für die Auszeichnung war eine anonyme Befragung der Mitarbeiter zu zentralen Arbeitsplatzthemen, wie Vertrauen in die Führungskräfte, Identifikation mit dem Unternehmen, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Vergütung, Gesundheitsförderung und dem Einklang zwischen Arbeits- und Privatleben. Parallel dazu wurde die Qualität der Maßnahmen der Personal- und Führungsarbeit bewertet und mit den Mitarbeiterbedürfnissen abgeglichen, um auch die jeweiligen Wirkungen auf die Mitarbeiter und deren Wohl feststellen zu können.

Im Rahmen eines Pressegesprächs erläuterten die Vorstandsmitglieder der Einrichtung, Birgit Ackermann und Christoph Dürdoth, sowie die Personalleiterin Beate Pfriender-Muck die Grundlagen des unternehmerischen Erfolges und freuten sich darüber, dass insgesamt 57 Prozent der Mitarbeiter des Hauses an der Befragung teilnahmen. Darüber hinaus erinnerten sie daran, dass erstmals auch die rund 400 Mitarbeiter mit Behinderung der Werkstätten des St.Josefshaus in die Befragung mit einbezogen worden sind. Man habe eigens dazu gemeinsam mit dem Institut eine Methode entwickelt, die allen Mitarbeitern mit Behinderung die Teilnahme ermöglichte.

Wichtig sei es der Leitung des St. Josefshauses gewesen, ehrliche Ergebnisse zu erreichen, was so auch geschehen sei. Besonders erfreut sei man aber darüber, dass mittlerweile zwei von drei Mitarbeitern sagen würden, dass sie einen sehr guten Arbeitsplatz haben. Man könne feststellen, dass die Identifikation vieler mit dem Unternehmen deutlich gestiegen sei und auch die Krankheitsquote sehr niedrig, wie Beate Pfriender-Muck berichtete.

Als weitere Maßnahmen aus der Auszeichnung will man künftig vor allem die kleineren Mitarbeiterteams verstärkt im Auge behalten und ihnen noch mehr Aufmerksamkeit widmen, erklärte Ackermann. Wichtig sei ihr ganz besonders, dass das Hertener Sozialunternehmen stolz auf seine gesellschaftlichen Leistungen ist und die bisherige vielerorts feststellbare Jammerkultur abnehme.

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