Rheinfelden Grünes Licht für Töpfermarkt auf Schloss Beuggen

Initiator und Organisator Jürgen Blank (l.) freut sich mit Schlossherr Kai Flender auf den 25. Töpfer- und Künstlermarkt vom 18. bis 20. Juni auf Schloss Beuggen. Foto: Heidi Rombach Foto: Die Oberbadische

Rheinfelden - In Tagen der Pandemie ist es eine gute Nachricht, die von Jürgen Blank von der Rügener Kleinkunstbühne promusis (RKKB) kommt: Der 25. Töpfer- und Künstlermarkt kann vom 18. bis 20. Juni auf Schloss Beuggen stattfinden. „Nach einem langen Winter sind wir froh, in Erscheinung treten zu dürfen. Denn in den vergangenen Wochen stand dies in Frage.“

Dankbar ist er, dass nach den jüngsten Inzidenzwerten die Öffnungsstufe III greifen kann und kein negativer Test vorzuweisen ist. Allerdings, so betont Blank, besteht für Aussteller und Gäste – abgesehen von den Ruhezonen der Gastronomie – Maskenpflicht.

An den drei Eingängen werden die Besucher zudem aufgefordert, sich zu registrieren. Das kann mit der Luca-/ oder Corona-App erfolgen oder schriftlich. Dazu soll es einen QR-Code geben. Wer keine Maske trägt, wird abgewiesen.

Nur selbstgefertigte Ware

1997 richtete Blank erstmals den facettenreichen Markt unter dem Motto „Festival der Sinne“ aus. Dabei ging es ihm von Anfang an darum, dass nur selbstgefertigte Waren angepriesen werden. Zwar gab und gibt es immer wieder Anläufe, sich mit zugekauften Produkten einzuschleichen. „Fällt einer durch den Raster, wird er nicht mehr eingeladen“, sagt Blank unumwunden. „Die Stände dürften nicht aus 30- bis 50-prozentiger Handelsware bestückt sein. Jedes Jahr schärfe ich hier nach, um das zu vermeiden.“

Wichtig ist dem Organisator, dass auch für den etwas schmaleren Geldbeutel ein Mitbringsel möglich ist. Für die Künstler und Kunsthandwerker steht indes die Präsentation ihrer Kunstwerke und die Möglichkeit zum Gesprächsaustausch mit der Kundschaft an oberster Stelle. Seit mehr als zwei Jahrzehnten entwickelten sich hierdurch enge Beziehungen zwischen Verkäufern und Kaufwilligen.

Beliebte Workshops

Beliebt sind auch die Workshops. So wird Schuhmachermeister Bertl aus München live Handwerkstechniken zum Entstehen eines Schuhs vorführen. Auch die Specksteinwerkstatt mit Otto Braun wird besonders von Kindern geschätzt.

Poesie und Musik soll es während der drei Tage ebenso ihren Stellenwert bekommen. So gibt es in der Bogenhalle klassische südamerikanische Musik durch das Trio Lazulis zu hören. Die Hairball Remedy Band mit vier jungen Musikern präsentiert Eigenkompositionen. Im Gingo tritt zur Freude von groß und klein das Marionettentheater „Pendel“ auf. Und auch der Klanggarten wird wieder aufgebaut sein.

Reiche Auswahl an Essen und Trinken

Essen und Trinken von süß, sauer bis salzig stehen zur Auswahl mit: badischem Bio-Wein und elsässischem Flammkuchen, französischen Spezialitäten sowie Crêpes und Galettes, Weinen aus der Bourgogne, badischer Küche mit Ochsensteaks und nicht zuletzt Marzipan und Nougat in Eigenkreationen.

Schlossherr Kai Flender berichtet, dass coronabedingt der Termin im Mai noch nicht möglich war. „Dafür freuen wir uns brutal, dass nun der 25. Töpfer- und Künstlermarkt durchgeführt werden kann. Das bringt eine neue Art der Normalität.“ Das Schlossareal biete zudem so viel Fläche, dass es nie ein Gedränge gegeben habe.

Über 120 Aussteller

Bei über 120 Ausstellern können nur einige herausragende Teilnehmer genannt werden: An erster Stelle steht das Gastland Polen mit Tadek Golinczak (Holz-Skulpturen) und Patricia Kuakovic (Skulpturen). Das Kontor Beuggen wird am Turm im oberen Tor zugange sein. Die Gäste aus dem Westerland, Mathes & Klaus, fertigen optische Reptilien, Schildkröten und Vögel aus Keramik. Der Bildhauer Oliver Ritter aus Salem wird Skulpturen aus Bronze zur Schau stellen. Der Steinmetz Guido Deeg aus Franken zeigt seine Windspiele aus Stein & Stahl.

Weitere Informationen: Öffnungszeiten: Freitag und Samstag jeweils von 10 bis 20 Uhr, Sonntag von 10 bis 18 Uhr

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