Rheinfelden Kristin Schippmann ist neue Bürgermeisterin von Rheinfelden

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Mit einem Blumenstrauß gratulierte OB Klaus Eberhardt Kristin Schippmann zur Wahl der Bürgermeisterin. Foto: Wunderle

Rheinfelden (pem). Die bisherige Kämmerin ist die neue Bürgermeisterin. Am Mittwochabend hat der Gemeinderat Kristin Schippmann im ersten Wahlgang zur neuen Beigeordneten der Stadt Rheinfelden gewählt. Schippmann erhielt 19 Stimmen. Ihr Gegenkandidat Johannes-Jürgen Laub, der von der CDU ins Rennen geschickt worden war, bekam zwölf Stimmen.

„Herzlichen Dank für das Vertrauen und die Unterstützung. Es ist für mich eine Ehre. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Lassen Sie uns die Projekte angehen“, sagte Schippmann, die ihr neues Amt am 1. August antreten wird.

Die 32-Jährige ist seit 2020 Rechnungsamtsleiterin der Stadt Rheinfelden. Schippmann erklärte im Gemeinderat, sie habe sich um die Stelle der Beigeordneten beworben, um die weitere Entwicklung der Stadt zu begleiten. Sie sei Ansprechpartnerin in allen Bereichen, bringe Managererfahrung, Empathie, Durchsetzungsvermögen und praktische Erfahrung mit.

Zu ihrem Dezernat gehören das Amt für Familie, Jugend und Senioren, das Bürgerheim die Stadtwerke und die Stadtkämmerei. Gleichbehandlung und Gerechtigkeit seien ihr wichtig. „Ich bin ein verlässlicher Partner, beruflich und privat. Probleme sehe ich als Herausforderung, und ich möchte diese Herausforderung annehmen und mit Ihnen bewältigen. Dass das Amt des Bürgermeisters ein 24/7-Job ist, ist uns allen bewusst. Ich bin bereit“, sagte sie.

Knapp eine Stunde lang dauerte das Vorstellungs- und geheime Wahlprozedere. Jeder Kandidat hatte zehn Minuten Zeit sich vorzustellen.

Schippmann tritt die Nachfolge von Diana Stöcker an, die im Mai 2015 als Beigeordnete gewählt worden war. Aufgrund Stöckers Wahl für den Bundestag im vergangenen Jahr ruht ihr Amt bis zum Ende ihrer Amtszeit am 31. August 2023. Um die Fortführung ihrer Aufgaben sicherzustellen, hatte der Gemeinderat beschlossen, die Beigeordnetenstelle zum 1. August des laufenden Jahrs wieder zu besetzen. Insgesamt waren zehn Bewerbungen für die Stelle eingegangen. Drei davon hatte die Auswahlkommission in die engere Wahl einbezogen. Daraufhin reduzierte der Gemeinderat durch einstimmigen Beschluss, nochmals die Anzahl der Bewerber auf zwei: Johannes-Jürgen Laub und Kristin Schippmann.

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