Rheinfelden Kunst, Kulinarik und Spiritualität

Sie freuen sich auf den 24. Töpfer- und Künstler-Markt (von links): Jürgen Blank, Markus Schulz und Schlossherr Kai Flender. Foto: Manfred Herbertz

Es kehrt wieder Leben ein in das 800 Jahre alte historische Gemäuer von Schloss Beuggen: Vom 16. bis 18. Oktober findet zum 24. Mal unter dem Motto „Festival der Sinne“ der Töpfer- und Künstler-Markt statt. Ein ausgeklügeltes Hygienesystem macht dies möglich.

Rheinfelden-Karsau. Veranstalter Jürgen Blank vom Verein RKKB (Rügener Kleinkunst-Bühne), Schlossherr Kai Flender und Pfarrer Markus Schulz vom Kontor Beuggen stellten im Pressegespräch am Donnerstagnachmittag das Konzept vor.

Rund 130 Künstler und Kunsthandwerker präsentieren sich drei Tage lang auf dem weitläufigen Gelände des Schlosses. Das einmalige historische Ensemble am Rheinufer bietet Jahr für Jahr den idealen Rahmen für diesen Markt, der normalerweise im Frühjahr stattfindet.

Blank freut sich, dass zumindest 130 Künstler und Kunsthandwerker ihr Kommen zugesagt haben. Und dass der Markt heuer erst im Oktober stattfinde, habe durchaus auch seinen Reiz: Bei dem einen oder anderen Besucher sei bestimmt schon der Gedanke an Weihnachten im Kopf. So hoffen die Veranstalter im Sinne der Marktfahrer auf gute Umsätze.

Keine industrielle Ware

Das Angebot ist vielfältig. Es haben sich Künstler und Kunsthandwerker aus der ganzen Bundesrepublik angesagt, hinzu kommen Skulpturenkünstler aus Polen, und es gibt fossilen Marmor aus der Sahara. Das Angebot ist breit gestreut. Es sind rund 30 Keramiker dabei. Dazu kommen Lederverarbeiter, ein Schuhmacher, Kleidung und Taschen, gestrickt, geschneidert, gefilzt. Es gibt obendrein ein breites Angebot an Schmuck aller Klassen. Blank betont, dass keine Handelsware oder industriell gefertigte Produkte angeboten werden.

Maskenpflicht

Doch auch Kulinarik, Poesie und Musik kommen nicht zur kurz. Das Schlossrestaurant ist geöffnet und es gibt Verpflegungsstände. In der Bogenhalle erklingen südamerikanische Weisen, im Schlossgarten spielt im Zelt die „Hairball Remedy Band“, und unter dem Ginkgobaum gastiert das Marionettentheater „Pendel“.

Der Markt solle aber auch eine spirituelle Komponente haben, wie Markus Schulz vom Kontor Beuggen erläuterte: Die Kapelle im Torhaus wird geöffnet, und es findet eine Ausstellung mit Werken von Hanspeter Wirth statt. Dazu gibt es Musik. So wolle man die Begegnung von Kunst und Spiritualität ermöglichen, sagte Schulz.

Der Markt kann aber nur unter besonderen Auflagen stattfinden, wie Flender und Blank betonten. Man habe ein ausgeklügeltes Hygienekonzept, das vom Veranstalter streng überwacht wird und das kürzlich bei der DIGA erfolgreich zum Einsatz kam. So herrscht auf dem Gelände Maskenpflicht. An drei Kontrollstellen werden die Kontaktdaten der Besucher erfasst.

Ein Sicherheitsdienst wird die Einhaltung der Regelungen überwachen. Mehr als 1000 Menschen dürfen sich nicht gleichzeitig auf dem Areal aufhalten. Maskenverweigerer werden gar nicht erst eingelassen, sind sich Flender und Blank einig. Das stringente Sicherheitskonzept, das beim vorherigen Markt schon Anwendung fand, sei der Grund, dass die Veranstaltung überhaupt stattfinden könne, erklärte Blank.

Freitag, 16., bis Sonntag 18. Oktober, jeweils 10 bis 18 Uhr. Eintritt: Erwachsene acht Euro, Jugendliche (14 bis 17 Jahre) vier Euro, Kinder haben freien Eintritt.

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