Rheinfelden Kunsthandwerk – kreativ und wertig

Rheinfelden-Beuggen - Kunsthandwerk mit viel Sonnenschein und hohen Temperaturen, das erwartete die Besucher beim 25. Töpfer- und Künstlermarkt am Wochenende auf Schloss Beuggen.

Die Gäste, darunter sehr viele aus der Schweiz, waren angetan vom Angebot. „Wir haben ausschließlich professionelle Kunsthandwerker und Künstler eingeladen. Qualität ohne Ende, übliche Handelsware gibt es nicht“, so Veranstalter Jürgen Blank von der Organisation RKKB (Rügener Kleinkunstbühne).

Für Aussteller und Besucher war es ein Stück weit ein Zurückkehren ins gewohnte Leben. An allen drei Ausstellungstagen standen die Menschen in langen Reihen, als Punkt zehn Uhr die Garten-Türen geöffnet wurden. Sie konnten es offenbar nicht abwarten, dieses „Festival der Sinne zu genießen“. „Wir haben uns so gefreut und den Vormittag genossen“, erklärte ein Besucher

. Eine Frau aus Herten, die zusammen mit ihrem Ehemann zu den Stammgästen des Markts gehört, verriet: „Ich finde hier immer besondere, kleine Geschenke für meine Freundinnen“.

Über 120 Künstler und Kunsthandwerker, allesamt Meister ihres Fachs, sorgten für ein reichhaltiges Angebot: Keramik, Skulpturen, Bilder, Fotografien, Schmuck, Korbwaren, Kleidung, Seifen und Öle bis hin zum Südtiroler Speck. Musik lag in der Luft und Köstlichkeiten aus dem Keller und der Küche rundeten das Markterlebnis ab.

Viele Aussteller sind seit Jahren vertreten, aber Jürgen Blank legt großen Wert darauf, dass immer wieder neue mit von der Partie sind. Einer von ihnen ist Markus Boch aus Sankt Georgen im Schwarzwald. Er und seine Ehefrau Gabi Boch betreiben eine Manufaktur, und ihr kunstvolles, hauchdünnes Geschirr aus Porzellan war ein echter Hingucker. Das Ehepaar hat Jürgen Blank vor drei Wochen auf einem Markt in Emmendingen kennengelernt, worauf sie sich dann für den Markt auf Schloss Beuggen angemeldet haben. „Wir sind begeistert von dem Ambiente und der hervorragenden Betreuung.“

Während an den Vormittagen der Markt sehr gut besucht war, so ist der Nachmittagsschub ausgeblieben. Der Veranstalter sieht den Grund vor allem in den sommerlichen Temperaturen bei 30 Grad.

Aber für Jürgen Blank kommen noch andere Faktoren in Betracht: „Aufgrund der Corona-Maßnahmen sind es die Menschen seit eineinhalb Jahren nicht mehr gewohnt, auf größere Veranstaltungen zu gehen, zum anderen fand der Töpfer und Künstlermarkt vor Corona stets über den ersten Mai statt. Das alles zusammen macht es vielleicht aus“, so Blank.

Nichtsdestotrotz fällt die Bilanz äußerst positiv aus: „Wir hatten ein großes Fanpublikum hier, und es wurde sehr gut eingekauft“.

Mit Blick in die Zukunft hofft er, dass im nächsten Jahr der Töpfer- und Künstlermarkt traditionell wieder über den ersten Mai stattfinden kann.

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