Rheinfelden Lob für frischgebackene Fachkräfte

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Die 57 Absolventen der Theresia-Scherer-Schule für Sozialberufe am St. Josefshaus Herten haben ihr Examen in der Tasche. Foto: zVg/St. Josefshaus

Die Leistungen können sich sehen lassen. 57 Absolventen der Theresia-Scherer-Schule (TSS) Herten haben in der feierlich geschmückten Mehrzweckhalle des St. Josefshauses ihre Examenszeugnisse überreicht bekommen.

Rheinfelden-Herten. „Nehmen Sie sich heute die Zeit, stolz zu sein und für ihre Leistungen anerkannt zu werden“, gratulierte das Josefshaus-Vorstandsmitglied Birgit Ackermann den frischgebackenen Heilerziehungspflegern, Heilerziehungsassistenten, Altenpflegern und Altenpflegehelfern.

Zukunftsgestalter

„Mit dem heutigen Tag wird der Arbeitsmarkt über weitere gut ausgebildete Kräfte in der Pflege und Eingliederungshilfe verfügen, und das ist für uns als Träger vieler sozialer Angebote ein ganz besonderer Grund zum Feiern“, freute sich Ackermann als Vertreterin des Trägers der Theresia-Scherer-Schule mit den Vertretern weiterer Kooperationspartner, die ihre Fachkräfte ebenfalls an der Theresia-Scherer-Schule ausbilden lassen. „Eine unserer zentralen Aufgaben ist es, den Gestaltungswillen aller Menschen, die in unseren Einrichtungen leben, Spielraum zu geben“. In diesem Sinne, so Ackermann, sollten die neuen Fachkräfte zwei Berufsbezeichnungen noch zusätzlich erhalten: „Gestalter von Lebenszeit“ und „Zukunftsgestalter“. „Die Menschen, die sie begleiten, werden dankbar und froh diese Leistungen entgegennehmen.“

Fleißige Jugend „von heute“

Auch Schulleiter Timo Winkler-Dännart war der Stolz über die neuen Fachkräfte anzusehen. Er stellte in den Mittelpunkt seiner Ansprache den Satz „Die Jugend von heute“, der so oft negativ konnotiert werde. „Aber die Jugend von heute ist bereit, eine Ausbildung in einem Berufsfeld zu machen, von dem Sie wissen, dass Sie eventuell arbeiten, wenn andere frei haben, da es um das Wohl des Mitmenschen geht. Daher möchte ich in Zukunft, wenn ich den Satz höre, nicht mit dem Kopf schütteln, sondern ich möchte nicken und sagen: Danke der Jugend von heute.“

Der Höhepunkt war die Zeugnisübergabe, zu der jeder Absolvent auf die Bühne gerufen wurde, begleitet von Jubelrufen aus der Halle. Eine besondere Anerkennung erhielten Christine Wetzel (St. Josefshaus), Lucia Eichin (St. Josefshaus), Vanessa Hilpert (Caritas Waldshut), Adrian Lauber (Sozialstation Laufenburg), Thomas Dorant (Helen-Keller-Schule), Yasmin Mülhaupt (St. Josefshaus), Jasmin Borisch (St. Josefshaus), Selina Boeuf (St. Josefshaus), Marijana Jukic (Markus-Pflüger-Heim) und Stefanie Scholz (St. Josefshaus). Sie schafften ihr Examen mit einer Eins vor dem Komma.

Letztmals Altenpfleger

Auf dieser Examensfeier wurden zum letzten Mal Altenpfleger und Altenpflegerinnen in ihren Beruf verabschiedet, da zukünftig dieser Ausbildungsgang durch die generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann/Pflegefachfrau ersetzt wird.

Traditionell begonnen hatten die Feierlichkeiten mit einem Gottesdienst in der Josefskirche unter der Leitung von Pastoralreferent Kassian Burster, der von Schülern des Mittelkurses mitgestaltet wurde. Das Motto des Gottesdienstes war „Ein Flug mit der TSS-Airline“. Dabei ließ man die Schulzeit, mit einer Flugreise verglichen, Revue passieren: Vom „Check-in“ über „Zwischenstopps“, „Höhen und Tiefen“ bis „Richtung Zukunft“ ging es.

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