Rheinfelden Mehr Kinder „heiß auf Lesen“

Die Oberbadische
Rihem Yebdri freute sich über ihren zweiten Platz. Foto: zVg/Stadtbibliothek Rheinfelden

Rheinfelden. Die Sommerleseaktion „Heiß auf Lesen“ erfreute sich auch im siebten Jahr in Folge großer Beliebtheit. Insgesamt nahmen 195 Kinder und Jugendliche daran teil und lasen 1693 Bücher. Somit konnten beide Zahlen – sowohl Teilnehmer als auch Ausleihe – im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

Auf das gemeinsame Abschlussfest zum Ende der landesweiten Aktion mussten die jungen Leseratten aber auch in diesem Jahr coronabedingt verzichten, heißt es in einer Mitteilung der Stadtbibliothek Rheinfelden. Stattdessen kamen die Teilnehmer am vergangenen Samstag über den Vormittag verteilt in die Stadtbibliothek, um sich ihre Urkunden und Preise abzuholen.

Absoluter Spitzenreiter war in diesem Jahr Anton Klein, der im vergangenen Jahr noch Platz zwei belegte. Er las 55 Bücher. Platz zwei belegte mit 44 Büchern Rihem Yebdri, dicht gefolgt von Anina Körner mit 43 Büchern. Die Geschwister Harithann und Sajala Vijekanth belegten die Plätze vier und fünf.

Spitzenreiter unter den 540 Büchern, bei denen sowohl Neuerscheinungen als auch Dauerbrenner vertreten sind, waren laut Mitteilung „Drachenalarm“ von Ulf Blanck, „Monsterfalle“ von Ulrike Leistenschneider, „Paula, Prinzessin für einen Tag“ von Ursel Scheffler sowie „Stig & Tilde“ von Max de Radiguès.

Für einen coronakonformen Ablauf der Sommerleseaktion hatten sich die Verantwortlichen Kira Harsch und Miriam Schornstein im Vorfeld einiges einfallen lassen. So wurden spezielle Zeiten für die Aktion in der Stadtbibliothek reserviert, und anstatt der persönlichen Gespräche über die gelesenen Bücher waren telefonische Interviews und selbst verfasste Inhaltsangaben – auch in Form von selbst gemalten Bildern – möglich. Für Risikogruppen stellte das Bibliotheksteam auf Wunsch sogar Bücherpakete zusammen.

Mit der Teilnehmerzahl zeigten sich die beiden Organisatorinnen unter den speziellen Umständen sehr zufrieden. „Wir hatten den Eindruck, dass die Aktion wieder allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat.“ Darum wird die Stadtbibliothek nach Möglichkeit auch im nächsten Jahr an der Aktion teilnehmen. „Dann können wir hoffentlich auch wieder ein Abschlussfest gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen feiern“, hoffen Harsch und Schornstein.

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