Rheinfelden Wirtschaftsförderung: Michael Meier folgt auf Elmar Wendland

Oberbürgermeister Klaus Eberhardt (links) ist froh, dass mit dem Diplom-Volkswirt Michael Meier aus Auggen das Amt des Wirtschaftsförderers schnell wieder besetzt werden konnte. Foto: Gerd Lustig

Rheinfelden - Wirtschaftsförderung ist wichtig und steht der Stadt gut zu Gesicht. Das zu betonen wird Oberbürgermeister Klaus Eberhardt nicht müde. Daher ist er auch froh, dass in Michael Meier schnell ein Nachfolger als städtischer Wirtschaftsförderer und Geschäftsführer der Wirtschaft und Standortentwicklung GmbH, kurz WST, gefunden wurde. „In Michael Meier haben wir einen kompetenten Mann ausgewählt, der dem Anforderungsprofil der Stabsstelle voll und ganz entspricht“, so der Oberbürgermeister. Vorgänger Elmar Wendland hatte aus persönlichen Gründen Ende März die Stadt verlassen (wir berichteten).

Nähe zur Heimat wichtig

Seit Anfang dieser Woche hat nun Michael Meier die Amtsgeschäfte in der Wirtschaftsförderung im Rheinfelder Rathaus aufgenommen. Der 46-jährige Diplom-Volkswirt aus Auggen ist nach eigenem Bekunden froh und dankbar, die Stelle bekommen und sich gegen zahlreiche Bewerber durchgesetzt zu haben.

Neben den Herausforderungen des neuen Jobs an sich war auch die Nähe zu seiner Markgräfler Heimat für ihn entscheidend. Nach seinem Studium an der Uni Freiburg war er zunächst einige Jahre in Kaiserslautern (Projektleiter Entwicklungsagentur) und in Leonberg als Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung tätig. Zuletzt arbeitete er als Geschäftsführer einer kommunalen Gesellschaft mit Namen Naturgarten Kaiserstuhl mit insgesamt 13 Gemeinden.

Gewerbegebiete, Tourismus, Gastronomie, Leitung der WST, dazu die Themen Ultraeffizienz mit dem Pilotprojekt Rheinfelden des Umweltministeriums, Wirtschaftsbeirat und Gesprächsrunde Chemie am Hochrhein: Das werden die Arbeitsfelder sein, denen sich Meier im Rahmen seiner Tätigkeit widmen wird. Schwerpunkt sind natürlich Gewerbegebiete. „Die Bestandspflege und die Weiterentwicklung liegen mir am Herzen“, so der 46-Jährige. Die Wirtschaftsförderung müsse ein verlässlicher Partner der bestehenden und auch der künftigen Unternehmen sein.

OB Eberhardt ist zwar froh, dass jüngst die Belegung zweier städtischer Grundstücke beim Gebiet „Einhäge“, für das die Stadt viel Geld in die Hand genommen habe, unter Dach und Fach gebracht werden konnte. Mit dem neuen Wirtschaftsförderer erhofft er sich künftig auch, dass baldmöglichst die zuletzt ein wenig ins Stocken geratenen Gespräche zur weiteren Belegung des Gewerbegebietes wieder in Gang kommen.

Und zu guter Letzt: Ganz wichtig ist Michael Meier ein guter und persönlicher Kontakt zu Unternehmen und Betrieben. In den kommenden Wochen und Monaten ist daher geplant, dass sich der Neue vor Ort persönlich vorstellt.

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