Rheinfelden Millionen für die Fécamphalle

Rolf Reißmann
Die 1969 errichtete Fécamphalle ist seit ihrer Einweihung nie umfassend saniert worden. Foto: Rolf Reißmann

Rheinfelden - Die arg in die Jahre gekommene Fécamphalle soll für knapp 2,5 Millionen umfassend saniert werden. Der Bau- und Umweltausschuss des Rheinfelder Gemeinderats befasste sich am Donnerstagabend mit dem Großprojekt.

Die Fécamphalle dient als Sporthalle nicht nur dem benachbarten Georg-Büchner-Gymnasium, sondern auch mehreren Vereinen für den Freizeitsport. Seit Inbetriebnahme der Halle im Jahr 1969 hat es keine durchgreifende Sanierung mehr gegeben, so dass inzwischen erhebliche Beeinträchtigungen bei der Nutzung eintreten.

Wichtigste Veränderung soll der Umbau des Hallendaches sein. Bisher schließt ein Flachdach mit großen Lichtöffnungen die Halle nach oben ab. Vorgesehen ist, dieses völlig neu auszuformen. Nach Demontage der Abdichtungen und der Dämmung werden noch die Oberlichter entfernt. Dann soll auf die vorhandenen Spannbetonträger eine neue Holzkonstruktion aufgesetzt werden, die den Unterbau für ein neues Satteldach bildet. Darauf werden dann sogenannte Sandwichpaneele befestigt. In diese Oberfläche werden dann neue Oberlichter mit Rauch-Wärme-Abzugfunktion eingebaut.

Das bereits montierte Schutznetz kann während der Arbeiten für die Baustellensicherung verwendet werden. Die anderen Flächen bleiben als Flachdach erhalten und werden mit neuer Wärmedämmung und Abdichtung versehen. Ebenfalls eine neue Wärmedämmung ist auch für die Fassade vorgesehen. Dabei soll eine möglichst unterhaltsarme Oberfläche auswählt werden. Alle Fenster erhalten Isolierverglasung.

Knapp 2,5 Millionen Euro sind für die Hallensanierung vorgesehen und werden auf die städtischen Haushalte 2022 bis 2024 verteilt. Für dieses Vorhaben wurde beim Land ein Förderantrag gestellt; im Mai ist die Entscheidung darüber zu erwarten. Das Regierungspräsidium Freiburg bestätigte den Eingang dieses Antrags. Maximal möglich sei ein Förderbetrag über 420 000 Euro. Für das Hallendach wird auch eine Fotovoltaikanlage geplant. Noch auszuarbeiten ist das Farbkonzept für alle Teile der Halle.

Heinrich Lohmann (Grüne) meinte im Ausschuss, es sei sehr erfreulich, dass mit diesem Vorhaben ein Dauersanierungsproblem gelöst werde. Dieter Meier (CDU) empfahl mit Blick auf die gegenwärtige Entwicklung der Baukosten, jetzt schon bei der Auftragsvergabe zuzugreifen, um später weiter ansteigenden Preisen zu entgehen. Deshalb zeigte die Verwaltung gleichzeitig mit dem Förderantrag auch den vorzeitigen Maßnahmebeginn an, um möglichst bald Planungsfortschritte zu erreichen.

Der Bau- und Umweltausschuss bestätigte einstimmig den Baubeschluss zur Generalsanierung der Halle.

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