Rheinfelden „Mit kraftvollem Satteldach“

Virtueller Blick in den Gastronomieraum des geplanten „Rheinpavillons“. Foto: Visualisierung: zVg/Schautz Architekten

Rheinfelden - Die Wettbewerbsaufgabe war dreigeteilt: In einem neuen Gebäude sollten auf dem Zollareal an der alten Rheinbrücke der Löwenstadt der Zoll, ein Gastronomiebetrieb mit Außenplätzen und eine öffentliche WC-Anlage untergebracht werden. Und das auch noch in einem ansprechenden Stil, der Eingangssituation zur Stadt mit dem Haus Salmegg, der denkmalgeschützt sanierten ehemaligen „ED-Villa“ und der neuen Adelbergbebauung entsprechend. Gewonnen hat das Konstanzer Büro Schautz Architekten.

Dessen Entwurf stellte Stadtplanerin Christiane Ripka am Donnerstag dem Bau- und Umweltausschuss vor. Es handele sich um „einen zweigeschossigen Holzbau mit kraftvollem Satteldach“, der sich „bewusst in den Platz vor dem heutigen Zollgebäude hineinschiebt“, erläuterte Ripka dem Gremium. Die Planung schaffe einen „zentralen naturnahen Begegnungsraum mit hoher Qualität ohne modischen Schnickschnack“, urteilte sie.

Genau diese Grundidee hatte auch die Wettbewerbsjury derart überzeugt, dass sie den Gewinner einstimmig kürte, wie Oberbürgermeister Klaus Eberhardt bereits eine Woche zuvor bei der Ergebnispräsentation für die Medien betont hatte.,

Das Gebäude, das auf den ersten Blick an ein überdimensioniertes Fischerhaus erinnert, entwickele bei genauerer Betrachtung „seine volle Urbanität“, wie Fachpreisrichter Eckart Rosenberger, juryerfahrener Architekt aus Fellbach, urteilte. Weiteres ausschlaggebendes Kriterium war zudem die Tatsache, dass dieser Entwurf als einziger die Zollstation und den Gastrobetrieb in einem Gebäude zusammenfasst. Hinzu kommt noch der laut Rosenberger „charmante Panoramaturm“, der einen Blick in Richtung der Schweizer Altstadt ermöglicht.

Der Bauausschuss verwies den Planentwurf befürwortend an den Gemeinderat weiter.

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