Rheinfelden RSV sagt Radkriterium ab

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Der RSV Rheinfelden zieht die Reißleine. Das Radkriterium fällt aus. Foto: Kristoff Meller

Der Radsportverein Rheinfelden hat sein für den 16. Juli geplantes Radrennen abgesagt. Als Grund werden in einer Mitteilung die bislang sehr geringen Anmeldezahlen von Rennfahrern genannt. Die Entscheidung habe der Vorstand am Mittwochabend bei einer außerordentlichen Vorstandssitzung und nach ausführlicher Diskussion getroffen.

Rheinfelden. „Diese Entscheidung fällt uns wirklich nicht leicht und tut weh, aber wir bekommen über die Ausschreibung einfach nicht genügend Rennfahrer zusammen. Ein Rennen macht mit so wenigen Startern keinen Sinn, und wir können es auch nicht vertreten, dafür den halben Samstag die Innenstadt zu sperren“, erklärte der RSV-Vorsitzende Ralf Bär.

Ursprünglich waren zwischen 12 und etwa 21 Uhr insgesamt neun Rennen geplant gewesen. Allerdings lagen rund zwei Wochen vor der Veranstaltung für einige Klassen gar keine Meldungen und für die übrigen nur eine sehr überschaubare Zahl vor.

Um weitere Kosten für den Verein zu vermeiden, habe der Vorstand kurzfristig die Reißleine ziehen müssen, so Bär. Mit der Absage sei der RSV indes nicht alleine, in diesem Jahr haben bereits mehrere baden-württembergische Radvereine ihre Rennen mangels Meldungen abgesagt.

Vor allem in den Nachwuchsklassen sinke die Teilnehmerzahlen schon seit einigen Jahren, die Corona-Pandemie habe diese Entwicklung zusätzlich verstärkt und die Anzahl der Lizenzfahrer dezimiert. „Wir hoffen, die Tendenz ändert sich in den nächsten Jahren wieder, damit wir wieder eine Veranstaltung ausrichten können“, sagte Bär. Ob dies weiterhin in Form eines Kriteriums in der Rheinfelder Innenstadt geschehen soll, ließ der Vorsitzende offen.

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