Elektronisch und modern wird die Umgestaltung des Schauraums neben der Tourist-Information an der Karl-Fürstenberg-Straße für die Rheinfelder Stadtgeschichte. Der Hauptausschuss zeigte sich begeistert von der neuen Konzeption.

Von Ulf Körbs

Rheinfelden. Die Projektgemeinschaft von Chris Gerbing und Markus Graf vom Gestaltungsbüro zwo/elf – Gewinnerin des beschränkten Wettbewerbs, an dem sich fünf Büros beteiligten – schlägt eine Mischung von historischen Kernaussagen und moderner Gestaltung vor. Dabei werden insbesondere grafische Elemente eingesetzt, wobei „Pixel“ – farbige Quadrate – als immer wiederkehrende Signale bereits vor dem Schaufenster Aufmerksamkeit erregen sollen. Durch die Glasfront kann der Blick ungehindert auf die in unterschiedlichen Höhen gestaffelte Ausstellung schweifen.

Die verschiedenen Informationsstationen werden durch viel Bewegung, erzeugt durch unterschiedliche Präsentationen, geprägt. In diesen Darstellungen integriert sind auch Interviews mit unterschiedlichen Bürgern der Stadt zum Thema „Wir sind Rheinfelden“. Auch die Industriegeschichte sowie die Rolle des Rheins werden dabei aufgegriffen.

Unter den Mitgliedern des Ausschusses herrschte einhellige Zustimmung für das Konzept, das Oberbürgermeister Klaus Eberhardt als eine „erfrischende, gelungene Darstellung“ lobte. Die Kosten liegen bei 175 000 Euro, wobei auch ein Antrag beim Förderprogramm der Bundesstiftung gestellt wurde.