Rheinfelden Scheffelschule wird ausgebaut

Die Scheffelschule in Herten soll für 1,149 Millionen Euro ausgebaut werden. Foto: Heinz Vollmar

Rheinfelden-Herten - Die Scheffelschule in Rheinfelden-Herten soll in den kommenden Jahren erweitert werden, um den vielfältigen neuen Anforderungen und Herausforderungen in der Schullandschaft Rechnung tragen zu können. Dies kündigten in der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates Herten am Montag Hauptamtsleiter Hanspeter Schuler und Vanessa Hünerli, Leiterin Schulen und Sport, im Rahmen der Vorstellung der Schulentwicklungsplanung an.

„Überlauf“ an Schülern von der Fridolinschule

Sie verwiesen zunächst auf die vom Unternehmen „ConzeptK“ erstellten Ist-Analysen für alle Rheinfelder Schulen und die Konsequenzen für die Scheffelschule. Daraus ergebe sich ein unmittelbarer Handlungsbedarf in Bezug auf die Raumverhältnisse für die Schüler, aber auch für Verwaltung, Lehrer und Schülerbetreuung.

In diesem Zusammenhang prognostizierten sie steigende Schülerzahlen an der Ganztagsschule, die ab dem Jahr 2025 und im weiteren Verlauf die Bildung von bisher acht auf dann neun beziehungsweise zehn Klassen erforderlich machen. Außerdem müsste auch ein gewisser „Überlauf“ an Schülern von der Fridolinschule in Degerfelden berücksichtigt werden.

Als bauliche Maßnahmen seien daher eine Erweiterung des Hauptbaus sowie eine interne Verbindung zwischen Unterricht, Mensa und Betreuung geplant. Außerdem sollen mehr Räume für Lehrer und Verwaltung geschaffen werden. Die Kosten für die Baumaßnahmen bezifferten die Vertreter des Hauptamtes mit 1,149 Millionen Euro.

Erfreut über die geplanten Maßnahmen für die Scheffelschule zeigten sich die Ortschaftsräte. Sabine Hartmann-Müller sagte, sie sei besonders darüber glücklich, dass man bei der konzeptionellen Planung auch die Inklusionsschüler berücksichtigt habe. Sie sprach sich für eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Fridolinschule aus.

Zudem regte sie an, bei den baulichen Planungen gegebenenfalls auch an weitere Räumlichkeiten für die Kinder- und Jugendbetreuung in Herten zu denken. Als Grund gab sie an, dass sich im Jugendkeller Morgenrot aus Sicherheitsgründen nur noch zwölf Personen aufhalten dürfen.

Einige Ortschaftsräte verstanden den Vorschlag von Sabine Hartmann-Müller indes falsch und vermuteten, dass sich ihre Kollegin für eine Schließung des Jugendkellers Morgenrot aussprechen wolle, was diese jedoch von sich wies. Ihr ginge es nur um eine zusätzliche Betreuungsmöglichkeit, die so auch idealerweise gut zu der zu erweiternden Scheffelschule passen würde.

Für eine Verschönerung der Außenanlagen rund um die Scheffelschule sprach sich Antje Cortazzo aus. Auch solche Überlegungen müssten bei den weiteren Planungen für die Schülerinnen und Schüler der Scheffelschule berücksichtigt werden.

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