Rheinfelden Schwarze Planen sorgen für Unsicherheit

Mit schwarzen Planen abgedeckter Erdaushub auf dem Zwischenlager an der Römerstraße sorgt im Stadtteilbeirat Kernstadt für Kritik und Unsicherheit. Foto: Heinz Vollmar

Rheinfelden (mv). Das geplante Erdaushub-Zwischenlager an der Römerstraße, in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung und zum geplanten Feuerwehrgerätehaus, ist dem Kernstadtbeirat der Stadt Rheinfelden nach wie vor ein Dorn im Auge.

Bei der Sitzung des Gremiums am Dienstag sprachen sich die Mitglieder für eine alternative Lösung aus. Ins Gespräch gebracht wurde unter anderem die Möglichkeit, Erdaushub in der Kiesgrube der Baugesellschaft Schleith in Minseln abzulagern.

Unklar bis diffus scheint die Sachlage in Bezug auf das Lager an der Römerstraße zu sein, wie in den Diskussionen deutlich wurde. So soll das Landratsamt Lörrach im Juli dieses Jahres die Stadt Rheinfelden dazu aufgefordert haben, das bisher an der Römerstraße gelagerte Material abzufahren. Dies geht auch aus einem Info-Blatt der Siedlergemeinschaft Rheinfelden hervor, die mit einer Online-Petition gegen das Erdaushub-Zwischenlager vorgeht.

Bekannt wurde bei der Sitzung des Kernstadtbeirats jedoch auch, dass aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung angeblich nach wie vor Materialien nördlich der Römerstraße abgelagert werden. Laut Stadt handle es sich um unbelastetes Material; man könne jedoch beobachten, dass die Materialaushübe mit schwarzen Planen abgedeckt würden. Man frage sich daher, warum dies nötig ist, wenn der Aushub unbedenklich sei, so die Aussagen von Mitgliedern des Stadtteilbeirates. Ein Mitglied berichtete indes auch von Ablagerungen anderswo im Stadtgebiet, die nicht genehmigt worden seien.

Jürgen Maulbetsch, Sprecher des Kernstadtbeirats, stellte klar, dass es im Gremium auch einige Mitglieder gebe, die beim Thema Zwischenlagerungen von Erdaushub an der Römerstraße anderer Meinung seien. Einig sei man sich jedoch hinsichtlich der Überlegung, auch nach alternativen Standorten zu suchen.

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