Rheinfelden-Herten (mv). Der Hertener Grabbestei, ein attraktives Ausflugsziel oberhalb des Dorfes mit fantastischer Aussicht, soll künftig sicherer begangen werden können. Der Ortschaftsrat hat beschlossen, dass die alten, maroden Geländer saniert werden und der Zugang zum Aussichtsplateau so gestaltet wird, dass dieser bequemer und vor allem gefahrloser möglich wird.

Entsprechende Planskizzen legte der Lörracher Architekt Christoph Geisel in der Sitzung des Gremiums vor und erläuterte die geplanten Arbeiten. Ihm zufolge sollen die Sanierungsarbeiten „so harmlos wie möglich“ erfolgen. Ersetzt werden die Handläufe entlang des Weges zum Aussichtsplateau, wobei im unteren Bereich Edelstahlnetze angebracht werden sollen. Auf diese Weise will man verhindern, dass Besucher abstürzen könnten. Geisel verwies darauf, dass es sich um behutsame und naturnahe Korrekturen handele.

Gabriele Zissel vom Stadtmarketingbereich der Stadt sagte, dass man jetzt die Detailplanungen vornehmen lasse. Im kommenden Frühjahr soll dann mit den Arbeiten begonnen werden.

Ortsvorsteherin Sabine Hartmann-Müller erinnerte daran, dass der gefällte Beschluss für die Sanierungsarbeiten unter dem Vorbehalt steht, dass mit den Grundstückseigentümern vereinbart wird, dass die betroffenen Grundstücke über eine eingetragene Dienstbarkeit zugunsten der Stadt Rheinfelden als Aussichtspunkt zur Verfügung stehen und die Stadt dafür die Verkehrssicherungspflicht übernimmt.

Eine erste Kostenschätzung für die Sanierungsarbeiten beläuft sich auf insgesamt 72 500 Euro, wobei ein Zuschuss in Höhe von 30 Prozent (21 750 Euro) vom Landratsamt Lörrach bereits genehmigt wurde.