Rheinfelden Solidarität zeigen und leben

Vorsitzende Karin Paulsen-Zenke (3.v.l.) ehrte Roland Plagowski, Hansjörg Lammer, Margret Zeller, Sigrid Gallmeister und Ludwig Bohrmann (v.l.). Foto: Gerd Lustig Foto: Die Oberbadische

Rheinfelden (lu). „Demokratie braucht in erster Linie auch Demokraten“, betonte SPD-Ortsvereinsvorsitzende Karin Paulsen-Zenke beim Neujahrsempfang in der Alten Schmiede in Nollingen. In einer Zeit der Trumps und Putins, in der immer mehr Meinungen und Gefühlslagen statt Fakten im Vordergrund stünden, sieht sie die Demokratie gefährdet. Es gelte daher, durch eigenes Tun für die Demokratie zu kämpfen, Solidarität zu zeigen und auch zu leben.

Ebenso treibt die Vorsitzende auch die Sorgen um bezahlbaren Wohnraum um sowie auch das immer größer werdende Problem der Kinderbetreuung. „Es gibt zu wenig Erzieher, hier herrscht Fachkräftemangel“, erklärte Paulsen-Zenke. Es gehe nicht nur um die Qualität der Kinderbetreuung, sondern ein Stück weit sei auch die Integration in Gefahr. „Und auch in den Schulen müssen wir als SPD künftig mehr auf die Inhalte achten“, sagte sie.

Oberbürgermeister Klaus Eberhardt warf als Gastredner einen Blick auf das Jahr 2022, jenem Jahr, in dem die Stadt ihr 100-Jähriges feiert. Es sei zwar schwierig zu sagen, wo die Stadt dann letztlich steht. Doch gelte es bis dahin am eingeschlagenen Weg festzuhalten und die Stadt weiterzuentwickeln. Familien- und Kinderfreundlichkeit, seniorengerecht, eine gute soziale Willkommenskultur sowie der Erhalt der Lebendigkeit in den Ortsteilen sind für ihn dabei ebenso Schlagworte wie die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum und die Weiterentwicklung des Geschäftsbestandes in der Innenstadt.

Letztlich standen auch Ehrungen auf dem Programm. Seit 25 Jahren ist Hansjörg Lammer Mitglied in der SPD, seit 40 sind Sigrid Gallmeister und Ludwig Bohrmann dabei. Seit 50 Jahren vertreten Margret Zeller und Roland Plagowski sozialdemokratische Werte.

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