Rheinfelden Sommer sorgt für weniger Ertrag

Die Hertener Hobbywinzer haben dieser Tage im Hertener Steinackergebiet fleißig geherbstet. Foto: Heinz Vollmar

Die Weinlese bei der Interessengemeinschaft Weinbau Herten (IGW) ist in vollem Gange. Nachdem bereits vor knapp zwei Wochen mit der Lese im Steinackergebiet begonnen wurde, hatten die Winzer der IG Weinbau auch am zurückliegenden Wochenende alle Hände voll zu tun, um die Trauben zu ernten.

Rheinfelden-Herten (mv). Dazu zählten am Freitag Sorten wie Gutedel, während am Samstag und Sonntag die Spätburgunder-Trauben sowie eine Vielzahl anderer Rebsorten gelesen wurden.

Wie der Vorsitzende der IG Weinbau, Jürgen Reiske, sowie Kellermeister Dietmar Leipert mitteilten, fällt die Menge der gelesenen Rebsorten in diesem Jahr um rund 20 Prozent geringer aus als im Vorjahr. Man rechne daher mit rund 18 000 Litern Wein, der im kommenden Jahr in die Flaschen kommen wird.

Zuversichtlich zeigten sich die beiden Vertreter der IGW indes in Bezug auf die Qualität. Diese beurteile man als gut bis sehr gut, weil man trotz des regnerischen Sommers entsprechende Gegenmaßnahmen habe treffen können. Dennoch gehe man insgesamt von etwa 0,5 Oechsle-Graden weniger aus als im Jahr 2020.

Klagen kamen bei der Lese am Wochenende von den Hobbywinzern in Bezug auf den Vogelfraß und die Beeinträchtigungen durch herumstreunendes Wild im Steinacker-Anbaugebiet. So auch von Winzerin Zita Raimann. Sie sagte, dass Vögel, Fuchs und Dachs ganze Reihen ihrer Weintrauben abgefressen hätten. In ähnlicher Weise äußerte sich auch der stellvertretende Vorsitzende der IG Weinbau, Jan Peter Sigmund, der auch von Rehen sprach, die sich im oberen Steinackergebiet an dem Traubengut zu schaffen gemacht hatten.

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