Rheinfelden SPD steht hinter Eberhardt

Die Rheinfelder Ortsvereine der SPD präsentierten Klaus Eberhardt als Kandidaten für die nächste OB-Wahl am 26. April. Unser Bild zeigt (v.l.) Lothar Wihan, Karin Paulsen-Zenke, Klaus Eberhardt, Eveline Klein und Nico Kiefer. Foto: Gerd Lustig Foto: Die Oberbadische

Wie könnte es auch anders sein? Die Rheinfelder SPD demonstriert Geschlossenheit im Vorfeld der Wahl des Oberbürgermeisters am 26. April. Einstimmig haben sich die Genossen bei der Sitzung im Paulussaal, zu der alle vier SPD-Ortsvereine gemeinsam eingeladen hatten, für eine erneute Kandidatur von Klaus Eber­hardt ausgesprochen.

Rheinfelden. Der Amtsinhaber, der im Jahr 2012 mit 66,5 Prozent der Stimmen auf Anhieb gewählt worden war, hatte seine Bewerbung für eine zweite Amtszeit zum frühestmöglichen Termin Mitte Februar abgegeben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März.

„Es war eine erfolgreiche Amtszeit. Vieles ging Hand in Hand, und wir würden uns sehr freuen, wenn es mit Klaus Eberhardt mit einer zweiten Amtsperiode klappt“, brachte es die Rheinfeldener SPD-Ortsvereinsvorsitzende Karin Paulsen-Zenke auf den Punkt.

„Zumeist im Konsens“

Auch Eberhardt selbst, der sich den Genossen als erneuter Kandidat für den OB-Posten präsentierte, würde liebend gerne weitere acht Jahre Stadtoberhaupt der Großen Kreisstadt bleiben. Er bilanzierte eine erfolgreiche Amtszeit, in der viele Projekte auf den Weg gebracht worden seien. „Und das zumeist im Konsens“, lobte der 63-Jährige dabei nicht nur die kommunalpolitische Zusammenarbeit, sondern auch die Bürger, die sich kritisch und aufgeschlossen zugleich in den Dialog und die anstehenden Projekte eingebracht hätten.

Gleichwohl stehe die Stadt auch weiterhin vor großen Herausforderungen und Zielen. „Und genau das ist meine Triebfeder für meine Kandidatur für weitere acht Jahre“, erklärte Eberhardt.

Projekte gibt es in der Zukunft nun wahrlich genug – und das in einer Zeit, in der die finanziell fetten Jahre vorerst vorbei sind. Ob Ganzjahresbad und Schaffung von neuem Wohnraum, ob Weiterentwicklung des Nahwärmenetzes und verstärkte Maßnahmen in Sachen Klimaschutz, ob Radwegeausbau, Quartiersentwicklung und Gewerbeansiedlung zur Schaffung weiterer Arbeitsplätze: Die Aufgaben sind vielfältig.

Projekte gibt es reichlich

Dranzubleiben gelte es ebenso an den Förderchancen zur Sanierung und Stadtentwicklung via Bundes- und Landesmittel. „Aber auch die Themen Mobilität und Gesundheitsversorgung und Ansiedlung von Haus- und Fachärzten stehen ganz weit oben auf der Agenda“, sagte der Rathauschef. Natürlich sollten künftig Klausurtagungen stattfinden, in denen gemeinsam mit dem Gemeinderat die anzugehenden Projekte festgelegt und abgestimmt würden sowie eine Prioritätenliste erstellt werde.

Letztlich gelte es auch das Thema Kreiskrankenhaus anzugehen, besser: was nach der Fertigstellung des Zentralklinikums in Lörrach- mit dem Rheinfelder Areal passiert. „Hier gilt es, eine wirtschaftlich vertretbare Lösung zu finden“, hielt Eberhardt fest.

All das hörten die Genossen sehr gerne. Lediglich Uwe Wenk mahnte eine deutlich stärkere Berücksichtigung des Ortsteils Karsau in Zukunft an. Unter anderem forderte er eine Verbesserung der Anbindung des ÖPNV. Ebenso hätte er gerne beim Thema Radwege eher eine Beschleunigung statt Bremse. Unter anderem regte er an, die Karl-Fürstenberg-Straße im Rahmen eines Leuchtturmprojektes zur Fahrradstraße zu machen.

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